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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • Netz der Telekom - Glasfaser 1000 - Bufferbloat Test

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 20:55

    Oh wenn Du meine O2 Resultate meinst, das waere IMHO kein fairer Vergleich, ich nutze ja meinen eigenen Router und keine Fritzbox und meinen Hand-getunten Traffic-Shaper...

    Versuche mal morgen einen Test mit deaktiviertem Traffic-Shaper zu machen um zu zeigen was O2 so abliefert.

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 20:47
    Zitat von Edding

    Aber die kosten teils du ja durch ALLE Kunden.

    ??? Nee, Du brauchst IX-Ports und Transit Kapazitaet um die tatsaechliche Primetimelast aller deiner Kunden (plus ein paar parallele Speedtests) abdecken zu koennen oder Du riskierst ausserordentliche Kuendigungen und Minderungen.

    Habe mich in der Vergangenheit mit ein paar ISPs zu dem Thema unterhalten wie die ihr Zugangsnetz, ihr Backbone und Uebergaben (Peering, Transit, IXe) dimensionieren, und da kam immer die Antwort, dass das von der mittleren Last der Nutzer anhaengt* und damit z.B. nicht bei jedem ISP gleich ist.

    Aber was klar ist: ein Kunde mit einem hypothetischen 10 Gbps Anschluss kann in der Primetime mehr Kapazitaetsbedarf generieren als einer mit einem 10 Mbps Anschluss.... daher ist die oft gehoerte Idee es waere fuer einen ISP kostenneutral hoehee Kapazitaeten zu schalten, IMHO etwas zu kurz gedacht.

    Aber niemand muss mir da glauben, sprich/sprecht halt mit ISP-Mitarbeitern Deines/Euren Vertrauens und ziehe dann Deine eigenen Schluesse.

    *) Im Detail etwas komplizierter, aber die tatsaechliche Last in der Spitzenzeit war bei allen eine wichtige Komponente (natuerlich auch mit einem Sicherheits-/Wachstumsaufschlag).

  • Netz der Telekom - Glasfaser 1000 - Bufferbloat Test

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 19:44
    Zitat von froeschi62

    Jetzt würd mich zum Vergleich noch ein 1+1 Versatel Anschluss interessieren.

    Auch Vodafone wäre interessant.

    +1, kann ich aber leider selber nicht mit dienen, FTTH ist bei uns im Viertel weder verfuegbar noch angekuendigt.

  • Netz der Telekom - Glasfaser 1000 - Bufferbloat Test

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 19:32

    O2/Telefonica, ueber Telekom VDSL2@FTTC Vorleistung. O2 nutzt L3-BSA und terminiert mich immer in einem der Hamburg-nahen PoPs, also Hamburg selber oder Ahrensburg, obwohl ich eigentlich etwas naeher an Frankfurt wohne, aber das geht ja eher nach Netzwerkentfernung statt der Vogelfluglinie. Aber da kommen halt Cloudflare-Server in Frankfurt zum Einsatz.

    Die hohe Basis-Latenz bei Dir ist bestimmt eine Konsequenz aus den aktuellen Querelen zwischen der Telekom und Cloudflare, bzw. dem vorsaetzlichen Unterpeering der Telekom.

    Was ich in solchen Faellen mache ist auf meinem Router mittels iftop die IP-Adresse der Messerver abgreifen und dann mit MTR oder Trippy den Pfad zu diesen Adressen ansehen, wobei das hier witzlos waere, meine Latenz zum ersten Hop in Hamburg liegt um die 10 Millisekunden, d.h. die zusaetzlichen ca. 4-5 sind wahrscheinlich der lokale Pfad in Hamburg zu Cloudflares Rechenzentrum.

  • Netz der Telekom - Glasfaser 1000 - Bufferbloat Test

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 19:07

    Ist halt das vorsaetzliche Unterpeering der Telekom das bei Dir zu einen Basislatenz nach Amsterdam (vermute ich, ich kann dan nicht ganz lesen, weil das Forum das PNG dummerweise in der Aufloesaung reduziert um dessen Groesse zu verringern, wenn man alles bis zur Statistik raus-cropt kommt man auf ein kleineres File welches man als Original einfuegen kann).

    Hier mal ein Test von meinem DSL Anschluss mit sqm (Sync 116.8/46.7, traffic shaper auf 100/45):

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 18:59
    Zitat von BlackMage2

    Ja schon, aber die Einnahmen von den paar Leuten die den hohen Tarif nehmen reichen doch nie dafür aus

    Und deshalb sind auch die "niedrigeren" FTTH Tarife meist etwas teurer als DSL-Neukundenpreisse und deutlich teurer als DSL-Bestandskundenpreise die im wesentlichen keine Anpassung an die Inflation erlebt haben.

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 18:58
    Zitat von Phino

    Da ist es egal wie schnell der Tarif ist.

    Mit allem Respekt, nur dann wenn die Kunden ihre Anschluesse nicht nutzen... ansonsten fallen natuerlich lastabhaengige Kosten an, will der ISP den seine Kunden auch vertragskonform beliefern.

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 18:56
    Zitat von BlackMage2

    bzw. machen dann wird Deutschland immer weiter zurück fallen in der Digitalisierung.

    Warum? Digitalisierung ist die erstmal nur Uebersetzung analoger Papierprozesse in digitale Prozesse mit weniger/ohne Papier. D.h. das ist komplett entkoppelt vom Internet. Und im Ernst, wenn die neuen digitalen Prozesse Gigabit-Internetzugang benoetigen sollten, dann waere bei der Digitalisierung einiges schiefgelaufen.

    Zitat von BlackMage2

    Deutsche ISPs können günstig anbieten, es liegt wirklich nur an der fehlenden Nachfrage das sie es nicht machen (können).

    Schau, ohne interne Geschaeftszahlen von ISPs oder zumindest glaubwuerdigen Informationen zu deren Kosten ist es schwer zu sagen was die anbieten koennten und was nicht. Ich sag mal so ein 10 Gbps Port am BCIX kostet wohl 411 Euro/Monat und man muss den Trafgic erstmal dahin und wieder zurueck zu den eigenen Kunden transportieren, und dann erreicht man ueber den BCIX (oder andere IXe) alleine noch gar nicht das ganze Internet sondern muss zusaetzlich noch Transit-Kapazitaet kaufen... IMHO haben zu viele Endkunden zu wenig Ahnung was ein ISP so alles machen muss um seine Dienstleistung leisten zu koennen und was das alles so kostet (und ich schliesse mich da ein, aber deshalb aeussere ich mich auch nicht detailliert zu den Kosten).

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 18:49
    Zitat von Phino

    Wildberger sieht eindeutig einen anderen KPI :D

    Mmmh, sehe keinen Weg diesen "KPI" nominell zu erreichen ohne tatsaechlich beim Ausbau weiterzukommen... d.h. meine Schwarzmalerei war wohl voreilig, gut!

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 17:41

    Da bin ich bei Dir, das wuensche ich mir auch. Erwarten tue ich das jedoch eher nicht...

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 17:29
    Zitat von Edding

    Alles eine Preis frage ;)

    Ja, aber eine Methode in einem Markt die "Nachfrage" zu bestimmen ist herauszufinden wie viel die Abnehmer bereit sind fuer ein Produkt zu zahlen, je hoeher der Preis der geboten wird desto hoeher die Nachfrage.

    Versteh mich nicht falsch, als Endkunde will auch ich viel Leistung fuer wenig Geld, aber ich verstehe halt auch wie die Anbieterseite in unserem Wierschafts-System funktioniert.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 17:26

    Diese Fehlerzaehler sind unauffaellig, ein paar korrigierte DTU sind in Ordnung.


    Zitat von Edding

    Bei Glasfaser in dem man keine Künstlichen Limits einbaut ;)

    Das ist IMNSHO ein Irrtum... die Ursache fuer Bufferbloat sind "over-sized and under-managed buffers" und die finden sich in allen Arten von Netzwerkgeraeten, unabhaengig vom verwendeten Medium.

    Und lustigerweise, funktioniert das Ingress- und Egress-Shaping eben dadurch, dass man kuenstliche Limits einbaut und die Warteschlangen an diesen kuenstlichen Flaschenhaelsen besser verwaltet.

  • Draytek 166 an Netcologne/FTTB

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 16:38

    Laut diesem Dokument sollte es VLAN10 sein, wichtig ist, dass der Draytek entweder selber VLAN10 setzt oder aber das VLAN tag vom Router einfach durchreicht... (dann muss der Router VLAN10 verwenden).

    Fuer die Telephonie ist dann noch VLAN20 notwendig, d.h. es macht Sinn das mit dem VLAN nicht dem Draytek zu ueberlassen sondern dem Router.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 16:35
    Zitat

    Dabei sollen anhand von Leitfragen klare KPIs festgelegt werden, also Key Performance Indicators, auf Deutsch: wichtige Leistungskennzahlen erarbeitet werden. Einige Teilnehmer forderten beim Treffen mit Wildberger etwa abgeschaltete DSL-Anschlüsse als eine KPI, heißt es von Teilnehmern.

    Und damit ist zu befuerchten das wird nichts... KPIs sind IMHO oft der Versuch komplexe Probleme auf wenige simple Zahlen runterzubrechen. Wenn dann "Erfolg" nur an diesen wenigen Werten gemessen wird duerfte das ein Fall von Gottharts Gesetz werden. Das ist IMHO generell der Manergerismus an dem unsere Wirtschaft seit langem leidet... Abner hey, leicht fuer mich schon im Vorfeld zu jammern, also sage ich mal ich habe zwar einige Zweifel aber druecke die Daumen, dass es besser laeuft als ich befuerchte.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 16:07

    Na ja, der Libreqos Test arbeitet mit Cloudflare als Datenquelle/-senke da kann es schon auch Routing-Unterschiede geben. Ich habe z.B. gerade Probleme mit nperf.com einen Test hinzubekommen (kein Beinbruch, nperf ist ein Test auf den ich gut verzichten kann ;) ).

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 15:42

    Ja, die ueblichen Tests haben lange exklusiv auf den Durchsatz geachtet... allerdings zeigt zumindest Ooklas speedtest.net inzwischen auch (etwas vage) Informationen zur Latenz-unter-Last an (aber nur wenn man sich eine Browsermessung in der Historie ansieht*)


    *) Nach abgeschlossener Browsermessung auf "Results" (oben rechts) klicken, dann in der Liste der Messungen (unter dem Graphen) die aktuele/oberste Messung aussuchen, und auf das kleine Icon "Rechteck mit 3 kleinen ticks oben rechts" klicken, dann kommt eine Uebersicht, die fuer alle drei Messphasen beim Ping nicht nur den mittleren Wert sondern auch Low und High anzeigt. Immerhin war da kein Schild "Beware of the Leopard" ;)

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 15:36
    Zitat von BlackMage2

    also d.h. die Telekom fängt lieber von 0 an als von anderen Anbietern zu nehmen?

    Momentan scheint das der Fall zu sein. Ob/wie lange die Telekom diese Strategie beibehaelt kann ich Dir nicht sagen. Ich kann das allerdings auch teilweise nachvollziehen. Nur wenn man selber die aktive Technik betreibt hat man wirklich die notwendige Kontrolle. Und ais ISP ist man ja letztlich fuer die gelieferte Qualitaet verantwortlich. Was halt bei der Telekom in dieser Hinsicht unangenehm ist, dass die Telekom selber keinen/kaum L2-Bitstrom abnehmen will, selber aber nichts anderes anbietet (ausser in gefoerderten Gebieten, da muessen alle letztlich entbuendelte Fasern anbieten, ob es da allerdings Interessenten an solchen Fasern gibt ist mir nicht bekannt).

    Zitat von BlackMage2

    ich lese die Telekom macht bis zu 1000Mbit/s Tarife für PK und bis zu 2000MBit/s Tarife für GK, warum bekommen nur GK bis zu 2GBit/s ?

    Also die Telekom bietet Glasfaser2000 auch fuer Privatkunden an, allerdings momentan nur in relativ wenigen Gebieten.

    Und Geschaeftskunden, die Bereit sind echtesGeld zu zahlen, bekommen auch mehr als 2 Gbps, allerdings dann eher nicht ueber die Provatkundenplattform... Warum ueber die PK-PLattform 2/2 Gbps das Maximum ist? IMHO weil schon kaum ein Kunde den 1/0.5 Gbps Tarif bucht, geschweige denn den 2/1 Gbps Tarif, d.h. es gibt keiner erkennbare Nachfrage zu "breiteren" Tarifen (zumindest keine Nachfrage die bereit ist dafuer auch mehr Geld auf den Tisch zu legen).

    Zitat von BlackMage2

    warum traut sich fast niemand mehr als 1GBit für PK anzubieten? Verstehe ich nun wirklich nicht. Sowohl von der Telekom als auch von den anderen ISPs.

    Hat IMHO nichts mit trauen zu tun, sondern ist eine Frage ob sich das bezahlt macht oder nicht. Ein paar ISP wie seit kurzem die DNS:Net bieten schnelleres an (8.5 Gbps) aber es bucht ja schon kaum ein Schwan den ueblicherweise verfuegbaren 1000er...

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 15:27
    Zitat von Higli

    Die Raten passen sich automatisch der Leitungsgeschwindigkeit an.

    Zeigt halt, dass AVM/Fritz! es da gut meinen aber sich vielleicht besser an die Fachkleute gewendet haetten... Beim Ingress-Shaping braucht es, weil der Shaper auf der falschen Seite des Links sitzt einen etwas groesseren "Sicherheritsabstand" der Shaperrate zur tatsaechlichen Rate, und wenn man cake als Shaper verwendet kann man zusaetzlich noch die "ingress" option aktivieren, wodurch cake etwas aggressiver shaped (was fuer den Download zuverlaessiger funktioniert).

    @Fritz!/AVM meldet Euch bei mir ;)

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 15:24

    Bis auf die Spitzen in der Recoveryphase sieht dieser Test besser als als der zuvor... Und IMHO voll im gut nutzbaren Bereich, wenn auch noch nicht so gut wie man es hinbekommen koennen sollte. ABER wenn der Ist-Zustand fuer Dich gut genug ist, kannst Du mein "geht vielleicht noch besser" auch ignorieren ;)

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 1. November 2025 um 15:21

    Mmmh, versuch mal die Rate fuer die Dowbnloadrichtung etwas zu reduzieren, was auch immer die Fritzbox da auswaehlt ist etwas zu hoch,

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