deren Anbieter es nicht mal für nötig halten, das von ihnen gewählte CDN auch zu bezahlen.
Das mag sein oder mag nicht sein, ist aber vollkommen irrelevant weil es beim vorsaetzlichen Unter-Peering nicht um die Geschaefte von Inhalteanbietern mit CDNs geht...
Der Sachverhalt (vorsaetzliches Unterpeering mit den grossen Transitanbietern) ist eigentlich recht simpel, daher frage ich mich, wie man das ganze immer noch falsch interpretieren kann.
Die relevante Frage ist, finde ich es OK, wenn mein ISP sich fuer meinen Traffic nicht nur von mir bezahlen lassen will, sondern auch noch von der anderen Seite oder finde ich das nicht OK. Und erwarte ich, dass die andere Seite diese Kosten, bei bezahlten Diensten, selber schultert, oder dass diese Kosten auf den Preis der Dienstleistung/ Inhalte aufgeschlagen werden, so dass ich letztlich fuer den selben Traffic doppelt bezahle, oder erwarte ich das nicht.
Daher haben die auch keine Probleme.
Ich stimme Dir in so weit zu, als dass die Masse der Telekomkunden (das sind zusammen etwa 40% aller Internetanschluesse in Deutschland, meine ich) keine Probleme bemerken die sie dem vorsaetzlichen Unterpeering der Telekom zuschreiben koennen. Das ist aber nicht das selbe wie gar nicht betroffen zu sein.