Beiträge von sentry0815

    Steht irgendwo, dass die Datenrate Nutzdaten seien müssen?

    Es gibt ISP bei denen das tatsächlich der Fall ist. Mein Tarif wird sowohl für den Up- als auch den Download mit 500 Mbit/s für min- max, auch im Messtool der Bundesnetzagentur ausgewiesen.

    Er wird im Leerlauf mit ca. 3 % überprovisioniert.

    Das muss dann aber in den Produktinformationsblättern auch so transparent gemacht werden. Die meisten Provider geben tatsächlich eine Spannweite an.

    Dazu kommt, dass über LAN- Anschlüsse mit 1 GBit Kapazität netto niemals die volle Leitung zur Verfügung steht, sondern ca. 930-940 MBit.

    In den meisten Fällen kann man also nichts machen.

    Phino

    DNS:Net ist allgemein schon länger ein gutes Beispiel, für einen ISP mit wirklich fairen Glasfasertarifen.

    Ich hoffe, dass zukünftig ein 2.5 GBit Tarif durch die neue geplante Allianz (Infrafibre, Eurofiber, Deutsche Giganetz, DNS:Net) auch bei uns uns im BBV-Gebiet Einzug findet.

    Das wäre mir persönlich deutlich lieber, als dass die Telekom (selbst mit dem neuen Produktportfolio) bei uns in der Region überhaupt einmal verfügbar wäre.

    fnord

    Die Absichtserklärung ist ja einmal wenige Wochen alt.

    Bis solch eine Absichtserklärung in eine (auch technisch) funktionierende Kooperation mündet, dürfte sicherlich noch einige Zeit vergehen.

    Ich rechne damit in die bis zwei Jahren Zeit von der Planung bei zur Umsetzung.

    Letztendlich geht es um das Signal. Es kommt Bewegung in den Markt, nun auch durch kleinere Anbieter.

    Es ist durchaus plausibel, was du schreibst.

    Allerdings kann man den Spieß auch umdrehen. Hier in der Region dürfte die Telekom jedenfalls keinen Blumentopf mehr gewinnen, selbst wenn sie jemals auf die Idee käme, einen Überbau in ferner Zukunft zu starten. Einen Vertrag würde hier sicherlich niemand zusätzlich mit dem "Magenta Riesen" abschließen, selbst nicht mit dem bald verfügbaren Portfolio.

    Dafür müsste die TK zukünftig um etwa 20% mit dem Preis runter oder eben auch symmetrisch ohne Aufpreis für Privatkunden anbieten.

    Der einzige Vorteil für manche nutzer bei der TK ist eigentlich (noch) eine kostenlose öffentliche IPv4 Adresse, auf die viele Leute auch verzichten können.

    PS: Auch Kleinvieh macht Mist und die kleinen ISP schließen sich mittlerweile ebenfalls zu Allianzen zusammen.

    Also, ich kann jedenfalls sagen, dass es bei meinem Regionalanbieter schon 2021 ausschließlich symmetrische Tarife gab, zwischen Privat- und Geschäftskundentarifen wurde da überhaupt nicht diesbezüglich unterschieden.

    300 symmetrisch - 40 Euro, 500 symmetrisch - 50 Euro, usw.

    Eine Festnetz-Flatrate ist zubuchbar für 5 Euro ( inkl 3 Nummern).

    Der Anbieter verbaut nur GPON, der ständig verlässlichen symmetrischen Bandbreite hat das nie Abbruch getan. Man wird im Regelfall sowohl im Down-, als auch im Upload mit 3-5 Prozent überprovisioniert. 😏

    Die Telekom-Tarife sollten durchaus Druck auf so manchen Konkurrenten erzeugen, (wieder) halb-symmetrische Datenraten einzuführen, falls dies noch nicht der Fall ist.

    Und auch so mancher Gigabit-Tarif wirkt im Vergleich zur Telekom nicht mehr zeitgemäß bepreist.

    Naja, genau genommen ist die Telekom nach wie vor nicht richtungsweisend, auch wenn es langsam in die richtige Richtung geht.

    Symmetrische Datentarife, von 300 -1.000 MBit garantierte Bandbreite, bot schon so manche regionale "Dorfklitsche" vor Jahren an.

    Eigentlich gibt es keinerlei Grund, warum Up-/ Download nicht generell symmetrisch sein sollte. ;)

    Nun ja, ohne wieder ein Fass aufzumachen, ist das eigentlich nur so unbürokratisch bei EFH...

    Im MFH wurde nach alter Bauweise der Netzabschluss ja nicht grundsätzlich in der Wohnung ausgeführt.

    Da wurde bereits vor einiger Zeit in einem anderen Beitrag verlinkt, dass sich die Telekom in diesem Fall bei Neuanschlüssen für Alternativen sperrt, falls z.B. mehrere ONTs im (Gemeinschafts-) Keller, wie noch vor einigen Jahren, angebracht werden sollen.

    Jedem wie er möchte. Aber dann bitte Regelkonform. Also bei Anfrage sofort tauschen. Nicht mauern, verweigern oder sonstige Verzögerungstaktik, wie leider immer wieder bei den Netzbetreibern vorkommt.

    Warum denn tauschen?

    Wenn es kein Nutzer beanstandet und die bisherige Konstruktion (ONT+Ethernet+ Router) inkl. (Cat-) Verkabelung funktioniert, ist das nur Geldverbrennung, falls der ISP die Verkabelungskosten beim Austausch auf einen passiven Netzabschluss im Keller nicht komplett übernimmt.

    Regelkonform hin oder her - die meisten juckt es wie gesagt nicht, wie ihr GF-Anschluss zustande kommt, so lange die Bandbreite ankommt und der Anschluss zuverlässig funktioniert. :)

    Weil bestimmt 95% kein Interesse daran haben.

    Es ist natürlich nicht repräsentativ, aber das kann ich auch bei mir im Wohngebiet bestätigen.

    Von den umliegenden Nachbarn und hier im kleinen MFH (3 Whg) nutzt tatsächlich kein einziger eine Fiberbox (oder einen anderen Router mit integriertem GF-Modem).

    Wir haben hier im Straßenzug alle Genexis Fibertwists (GPON) in den Kellern oder Technikräumen, danach Cat-Verlege-/ und Patchkabel zu den Routern.

    Interessiert niemanden die Bohne... ;)

    Mag so schneller gehen, aber schön ist anders. Ich würde so was nicht jeden Tag sehen wollen.

    Zumindest auf dem ersten Bild könnte man mit wenigen Euro (Kunststoffkästchen + Kunststoffkabelkanal) als "Blenden" den Stein des Anstoßes optisch derart reduzieren, dass es wohl selbst vielen Deutschen völlig egal sein sollte , wenn ihr GF-Hausanschluss so umgesetzt wäre. ^^

    Es ist eben jene deutsche (Über-)Gründlichkeit, die so manche pragmatische Ausbaustrategie für GF-Infrastruktur und "homes activated" behindert.

    Hier das TKG, dort das TKG,... Paragrafenreiterei, teils sinnfreie (bau-)rechtliche Vorgaben und Hürden bei der Umsetzung von MFH-Anschlüssen, etc.

    Kein Wunder, dass der Ausbau hier nicht vom Fleck kommt.... ;)

    Stimmt, Cat5e würde auch gehen. Lt. Datenblatt hat das genexis G2110c sogar ein 2.5GB RJ45 Ausgang.

    Es kommt darauf an, welcher Genexis G2110 C verbaut wurde. Es gibt eben noch immer zwei Varianten, eine mit 2.5 Gibt LAN und eine ohne.

    Ich habe auch die 1 GBit Variante noch nicht vor langer Zeit installiert bekommen.

    Wenn dein Modell ein G2110C 2.5G sein sollte, müsste am RJ45 Anschluss auch explizit 2.5GE aufgedruckt sein.

    Es war nicht als Makel bzgl. einer LAN/Ethernet Verkabelung zu verstehen, sondern nur als Info, falls man dann mit der Leistung schlussendlich etwas enttäuscht sein sollte, auch wenn man den großen Tarif bei einem ISP bucht.

    Ich selbst habe ja auch ein Setup mit ONT+ Ethernet (Cat7) nur mit 1 Gbit Anschlüssen und würde einen (vielfach überteuerten) 1.000 Mbit Tarif erst buchen , wenn mein ISP mir kostenlos einen Genexis 2110C 2.5 G installieren sollte.;)

    Anmerkung bezüglich des 1.000er Tarifs:

    Netto dürfte mit dem von dir verlinkten ONT (Alcatel/Nokia?) sicherlich nicht 1Gbit ankommen, da das Gerät nicht über einen 2.5 GBit LAN Port verfügt. Man rechnet in diesem Fall eher mit höchstens 940-950 Mbit Downloadgeschwindigkeit.

    Falls du wirklich Wert auf die volle Bandbreite legen solltest, muss es ein ONT mit 2.5 GBit LAN + Router mit 2.5 GBit WAN- Port sein oder als Alternative z.B. eine eigene Fritzbox Fiber direkt am Glasfaseranschluss.