Beiträge von sentry0815

    Aber da ist ja auch vom Technologiepartnern keine Extrawurst zu braten, alles was so ein Hersteller machen "muss" ist die Standalone ONTs und SFP ONTs auch an Endkunden zu verkaufen.

    Ich denke, dass auch die zufriedenen Leute mit ONTs Leidtragende sein könnten langfristig.

    Bisher waren die ONTs vom ISP im Regelfall kostenlos, da als (aktiver) Netzabschluss von einigen Anbietern definiert.

    Zukünftig, bei einem etwaigen Defekt oder aber bei der Umrüstung auf XGPON, würde das Teil dann wohl leider in Rechnung gestellt...

    Darauf hätte ich ehrlich gesagt keine Lust.

    Nein freie Routerwahl ist überall esgeht um den ONT/Modem.

    Ich habe es jetzt mal synonym gemeint....

    Ich glaube, dass eher in Deutschland und wenigen anderen Staaten so ein Aufriss um dieses Thema gemacht wird, ob man einen Zwangsrouter erhält oder einen verbindlichen ONT ....

    Das vielfach genannte Argument des zusätzlichen Stromverbrauchs ist ja nur bei unseren Strompreisen überhaupt erwähnenswert. In Nordamerika wüssten die meisten sicher gar nicht, wo da Problem sein soll... ;)

    Naja, die Europakarte zeigt doch, dass eine freie Routerwahl sehr überschaubar ist, was die Länder angeht.

    Selbst in Frankreich scheint die Angelegenheit keine hohe Priorität zu haben,.... und die Franzosen sind eigentlich gleich bei allem auf den Barrikaden, wenn "Pierre-Normalverbraucher" dauerhaft Nachteile entstehen. 😉

    Man sollte auch nicht nur nach Europa schauen, wie zuvor geschrieben. Die Situation in Asien ist ebenfalls ausschlaggebend. Da bis auf wenige Ausnahmen nahezu alle Router als Massenprodukte aus China/Taiwan und Co kommen, richtet sich die Verfügbarkeit von Kombigeräten und oder separate ONTs nach den asiatischen Begebenheiten. Der Routermarkt in Europa ist eher ein kleines "Lichtchen" auf der internationalen Torte. 😃

    Ich verstehe in jedem Fall, dass sich viele passionierte Anwender über die neuerlichen Klarstellung freuen, wenn der eigene Glasfaserrouter verwendet werden soll, wie im Eingangsbeitrag beschrieben.

    Letztendlich gibt es dennoch bestimmt sehr viele Otto- Normal -Nutzer, die kein Problem mit der Verwendung von ONTs in Kombi mit einem Router dahinter haben. Daher stellt sich doch folgende Frage:

    Was interessiert es diese Nutzer, ob da ein TK Glasfasermodem 2 ,ein Nokia oder ein Genexis ONT am APL hängt?

    Die meisten Provider stellen ein ONT " für lau" und die Unterschiede zwischen diesen ONTs dürften was den Anschaffungspreis, die Leistung (wenn man das überhaupt so nennen kann) und den Stromverbrauch angeht marginal sein.

    Da wirste lange warten müssen, denn auch die Baukosten und Personalkosten/Löhne sind heute höher asl vor 20 Jahren.

    Mir tun meine 50 Euro für symmetrisch garantierte 500 Mbit, monatlich kündbar prinzipiell auch nicht weh. Angemessen ist der Preis auch nur im deutschen, jedoch nicht im europäischen Vergleich.

    Naja, Personalkosten gibt es in anderen westeuropäischen Ländern auch und da wird anhand der kürzlichen Diskussion ebenso nicht nur kostengünstiger Überland anstatt per Tiefbau verlegt.

    Das Preisgefüge für Telekommunikationsdienste in Deutschland ist leider allgemein "kaputt" im westeuropäischen Vergleich.

    Ich denke einfach nach persönlichem Bauchgefühl, wenn wir in Deutschland bei folgenden Tarifkosten jemals angelangt sein sollten, dürfte die Akzeptanz höher sein.

    Mindestens 2:1 Verhältnis Download: Upload inkl. Festnetzflat:

    Basis: 300/150 Mbit für ca. 30 Euro

    Standard: 500 (600) /250 (300) Mbit für ca. 40 Euro

    Premium: 1000/ 500 Mbit für ca. 50 Euro

    Die Diskussion um das tatsächliche Lebenshaltungsniveau in der Schweiz als Nebenschauplatz hin oder her...

    Letztendlich kann man trotzdem sagen, dass die deutschen Glasfasertarife und teils auch die DSL-Tarife/ Mobilfunktarife seit Jahren grundsätzlich zu teuer sind im Vgl. zu vielen anderen westeuropäischen Ländern.

    Die staatlichen oder ehemals staatlichen Telekommunikationsunternehmen in diversen Ländern braucht man eh nicht als Beispiele heranziehen, egal ob in der Schweiz oder in Deutschland.

    Die deutsche Telekom hatte bis zur Erneuerung der Tarifinfrastruktur im Sommer 2024 insgesamt eines der bescheidensten Leistungspakete für Glasfaser im deutschlandweiten Vergleich... .


    Das Problem ist einfach, dass man hierzulande brauchbare Angebote von einigen kleineren Glasfaseranbietern (s. vorangegangene Seiten) nur regional erhält.

    Die meisten GF-Nutzer schlagen sich seit Jahren allerdings mit preislich wenig attraktiven Regionalanbietern herum (z.B. Deutsche Glasfaser, etc.), auf deren Netzen kein oder kein wirklicher Wettbewerb stattfindet, da sich kein weiterer Anbieter einbuchen darf oder einbuchen möchte.

    Also, ich war selbst "Wochenaufenthalter" in der Schweiz vor vielen Jahren und kann da schon mitreden.

    Mein Lohn war tatsächlich doppelt so hoch wie im vergleichbaren Berufsfeld in Deutschland. Selbst bei Aldi Suisse und Denner (Discounter ) zahlte man annähernd das Doppelte für viele Waren und Grundnahrungsmittel.

    In Zürich (Agglomeration , nicht Kernstadt !) bekam man selbst damals kaum eine brauchbare Zweizimmerwohnung für deutlich unter 2800 CHF monatlich. ;)

    Zitat

    Weiss ich nicht wo Du da einen massiven Preis-Vorteil fuer die Schweiz siehst? Es sei denn, Du schaust nur auf den Preis pro Bit/Sekunde beim 10G Tarif der SwissCom.

    Wie es schon in folgenden Kommentaren angemerkt wurde.

    Deine genannten Preise müssten halbiert werden um sie auf Deutschland zu übertragen, da quasi alle Berufsgruppen in der Schweiz auch das Doppelte verdienen und eben die Alltagskosten doppelt so hoch sind für Waren und Dienstleistungen.

    Wenn man dann noch die weiteren Preise von Salt und Co mit deren Leistungspaketen einbezieht, sieht man tatsächlich wie völlig überteuert deutsche Provider Glasfasertarife anbieten. ;)

    Naja, Tiefbau ist sicherlich teuer.

    Allerdings muss man auch bedenken, dass z.B. in der Schweiz ebenfalls mit Tiefbau gearbeitet wird. Das Land ist zudem:

    • ein Hochlohnland
    • mit allgemein doppelt so hohen Lebenshaltungskosten wie in Deutschland.

    Dennoch liegen die Kosten für die GF-Tarife in der Schweiz deutlich unter den deutschen Tarifen und bieten im Durchschnitt eine viel höhere Bandbreite, sowohl im Down- als auch im Upload.

    Daran sieht man schon, dass etwas im Argen liegt ...X/;)

    Nun ja, die Erkenntnis ist nicht neu, dass die Preise in Deutschland für GF-Tarife durch die Bank weg schlichtweg viel zu hoch sind im Vgl. zu vielen anderen westeuropäischen Ländern.

    Machen kann man da wenig, außer auswandern oder hoffen ,dass es hier einmal vernünftige Angebote irgendwann gibt. ^^

    Wobei ich mir halt die Frage stelle warum man in so einem Fall nicht selber Kabelkanaele vorbereitet... dann kann man das komplett nach eigenem Gusto und Geldbeutel organisieren...

    Ich hätte auch 0 Lust selber in meinem Haus herum zu basteln, "nur" nur wegen einer neuen Anschlusstechnik für die Breitbandversorgung. Das Hausalter spielt dabei keine Rolle. Die meisten Leute wollen sicherlich einfach nur gewohnt ihre bisherige Geräte ohne Aufriss weiter an irgend einem Anschluss einstöpseln und nutzen können.

    Da kann man schon erwarten, dass der zukünftige Versorger das "all in one Paket" anbietet und brauchbar Anschlüsse umsetzt. So, wie in diesem Beispiel gezeigt jedenfalls nicht. Das ist ein Paradebeispiel, wie es eben nicht aussehen sollte - ohne wenn und aber!

    Die haben keine PCs oder Notebooks mehr zu Hause. Smartphone und TV benötigen den Zugang zum Internet (per Knopfdruck eingerichtet => WPS).

    Naja, auch alle neuen TVs haben noch immer einen LAN Port. Da könnte man auch theoretisch messen, falls wenigstens Gigabit LAN verbaut ist. Alternativ könnte man für wenig Geld einen USB/LAN Adapter für alle möglichen Geräte kaufen, wie hier von einigen geschrieben.

    Ich habe übrigens alle meine TVs,PCs und Musikanlagen bisher immer über LAN an der Fritzbox angeschlossen, das ist selbst heute noch die verlässlichste Variante für konstante Bandbreite.

    Das habe ich gestern auch gelesen, unverhofft kommt oft. So war das nicht abzusehen...

    1. Ich bin schlichtweg gespannt, wie es bei den bisherigen Bestandskunden mit den attraktiven Altverträgen von 2021- März 2024 ausschaut. Da es sich dabei um einmonatige Kündigungszeiten handelt, muss man schauen. Einen Vertrag kündigen kann schließlich nicht nur der Kunde. ;)

    2. Auch die Integration der Infrastruktur in ein neues Unternehmen löst bei mir als aktueller Kunde der BBV/toni Fragezeichen aus. Was würde mit den ONTs, den Anschlusskennungen, dem Peering, dem bisherigen Dual Stack (teils nativ und CGNAT), etc. geschehen?

    3. Der potenzielle Käufer (Allianz/ UGG) bietet ja eigentlich nur die Infrastruktur und keine eigenen Tarife, es sind nur die Reseller verfügbar (z.B. Stiegeler regional, O2). Ich habe mir mal deren Tarife angeschaut. Naja, bei deren Preis-Leistungsverhältnis vorsichtig ausgedrückt, würde ich sogar ggf. wieder überlegen den DSL Anschluss zu reaktivieren und bin froh meine FB 7590 noch nicht eingemottet zu haben.

    Ich habe den Eindruck, dass neuerding sehr viele ISP bei ihren Glasfasertarifen (bzw. den aktuellen Neutarifen) weniger verlässlich Bandbreite oder gar Überprovisionierung bieten, als noch vor ca. ein bis zwei Jahren. Ob das an höheren Take-up Raten liegen mag und man sich bei GPON für eine höhere Auslastung absichern will, anstatt weiter in XG-PON zu investieren?

    Auch mein lokaler ISP hat neue Tarife, die deutlich schlechter sind, als die Tarife von 2021 - Anfang 2024: z.B. keine symmetrische und auch keine garantierte Bandbreite mehr...

    Naja, falls der Eifel DSL Glasfaser Basistarif wenigstens günstig sein sollte... .

    Ansonsten relativ ernüchternde Leistung: keinerlei Überprovisionierung ( falls im Leerlauf per LAN gemessen) und ehrlich gesagt bekommt man diese Geschwindigkeit im Down-Upload mit jedem normal funktionierenden Brot- und Butter VDSL 100 Anschluss geboten.

    Aber wenigstens Glückwunsch zum Anschluss selbst!

    Ohje, die arme kleine Anbieter. Geld wollen die aber genauso viel haben wie die Platzhirsche.

    Naja, bis zur Einführung der neuen Tarife ab Juli 2024 ist die Telekom nicht gerade durch preiswerte und brauchbare Tarife im GF-Tarifdschungel aufgefallen.

    Da gab/gibt es vereinzelt bei kleinen Anbietern durchaus bessere Gesamtpakete, die was Peering, Latenz, Ping, etc. angehen, nicht wesentlich schlechter und v.a. für den Gesamtpreis des Down-Upload-Mix wesentlich besser waren, bzw. nach wie vor sind.

    Habe für den derzeit verwendeten Fire-TV noch keine gefunden, die als kompatibel ausgewiesen ist, für den Chromecast habe ich auch keine gefunden.

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