Solche Erfahrungsberichte habe ich gebraucht. Super Form! Im Internet findet man viel zum Thema Rufnummernportierung aber das geht mMn völlig am Thema vorbei, denn Telefonie ist schließlich nur ein weiteres Protokoll (SIP) auf TCP/IP. Scheinbar hat die Politik die neue Technik nicht verstanden und wie im letzten Jahrhundert gedacht Rufnummer weg = DSL weg.
Gerade rief mich eine Telekom-Mitarbeiter an da die DGF (trotz meiner Email) den Anschluss schon kündigen wollte. Hier ergab sich ein interessanter Tipp: man kann auch einen der zwei Nebenanschlüsse portieren (also nicht die Hauptnummer). Denn nur die Hauptnummer ist mit dem DSL vernküpft. Portiert man aber eine der "logischen" Nebennummern (ungenutzt in meinem Fall) bleibt der DSL-Anschluss automatisch erhalten und man kann die Grundgebührbefreiung der DGF nutzen. Im Zweifel gibt man also beim Wechsel auf einen GF-Anschluss einfach nicht die Hauptnummer an und muss sich keine Sorgen machen.
Der DSL-Anschluss wurde nun noch einmal um 2 Jahre verlängert und ich zahle für die ersten 12 Monate nur 19,99 und dann wieder 37,99 wie vorher.
Diese ganze Rufnummerportierung ist auch irrsinnig da sie in 4 Wochen durchgedrückt wird - und sei es zum Nachteil des Kunden. Denn hätte die Vertragsabteilung mich nicht erreicht (Urlaub, Krankheit etc.) wäre der Anschluss automatisch gekündigt worden und damit auch das Internet. Das hat mir der Mitarbeiter bestätigt. Die Rufnummer wäre im Zweifel zur Bundesnetzagentur gewandert wo man sie noch 3 Monate lange hätte reclaimen können.
Die Lösung ist nun klar: DSL behalten und kündigen wenn die ersten Nachbarn dir erzählen sie hätten jetzt auch "Glasfaser über die Telekom". Wenn keine Bagger erschienen sind hat sich die Telekom bei der DGF eingemietet und wird wahrscheinlich bald das Kupfer aufgeben (wie bei ISDN: Wartung zu teuer, keine Ersatzteile etc.)