Eine native Verbindung von IPv4 und IPv6 im Parallelbetrieb wird als Dual Stack bezeichnet und selbst wenn ich mich geirrt hätte, was ist das denn für ein Umgangston? Ich bin hier, glaube ich, gleich wieder weg.
Beiträge von Manntis
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Danke für die Klarstellung, ich war da etwas zu schlampig bezüglich der Details.
Was allerdings interessant ist: in manchen Gebieten hat M-Net zusammen mit DG den Ausbau beworben und angeblich hat M-Net komplett eigene Technik im POP für die entsprechenden Kunden von M-Net. Ich weiss nicht ob die DG sowas schonmal woanders gemacht hat. Vielleicht ein Testballon?
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Normalerweise über Frankfurt. Daher haben Provider mit regionalem peering einen großen Vorteil.
Provider sind leider oft nicht gut darin Pakete auch innerhalb der eigenen Kundschaft kürzer zu routen. Praktisch kannst du das nur am konkreten Anschluss ausprobieren und herausfinden.
(Ausnahme sind riesige Provider wie die Telekom oder Vodafone, die ein flächendeckendes Backbone haben, kleine Anbieter mit punktueller Präsenz haben in der Regel "Inselnetze" die topografisch nicht untereinander verbunden sind)
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M-Net hat kürzlich das backbone sogar weiter ausgebaut, ich glaube sie nannten das Bayernring. M-Net hat eine außergewöhnlich gute Dienstequalität.
Ansonsten, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Funkwellen liegt bei Lichtgeschwindigkeit. Nicht ungefähr sondern exakt. Licht und Funkwellen sind ein Teil des elektromagnetischen Spektrums.
Nur die menschlichen Sinne machen hier einen fundamentalen Unterschied, wir können Licht (begrenzt) wahrnehmen, Funkwellen nicht. Statt Lichtgeschwindigkeit hätte man eigentlich von der Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen sprechen müssen.
Die Dämpfung bei der Ausbreitung im Dielektrikum eines Koaxialkabels ist ungefähr so hoch wie die Dämpfung im LWL.
Selbst wenn es relevant wäre, wenn es auf den letzten Metern hier einen Unterschied gibt, ab dem CMTS ist ohnehin alles auf LWL.
Der Vorteil von LWL liegt langfristig in weniger Stromverbrauch, keine verschleppten Potentiale bzw. höhere Betriebssicherheit/Blitzschutz, grundsätzlich weniger störungsanfällig. Bei consumer grade Installationen macht nicht das Medium des letzten Meter einen Unterschied, sondern der Router bzw. das Setup auf LAN Seite und der Provider bzw. sein Backbone und Peering auf WAN Seite.
Bei der deutschen Art des ftth Ausbaus ist es ein Glücksspiel wer bei mir ausbaut. Ich kann höchstens den Aufwand betreiben Ethernetkabel zu verlegen um wenigstens über WLAN nicht weitere Latenz zu verlieren. Manche, wie M-Net, bieten gegen Aufpreis Dual Stack an, das kann bei gaming auch noch relevant sein. Bei der DG aber nicht zu bekommen.