Beiträge von arcade99

    Seit 9:00 Uhr habe ich keine Internetverbindung mehr. Am ONT leuchten alle LEDs grün, aber meine FRITZ!Box bekommt keine IPv4 und auch keine IPv6 Verbindung mehr. Wenn ich mir ansehe, wie rasant die Störungsmeldung gerade zunehmen, dann ist es möglicherweise ein Problem, was das gesamte Netz betrifft. Wie sieht es bei euch aus?

    Edit: die Kurve der gemeldeten Störungen geht weiterhin steil nach oben. Bei der Hotline gibt es direkt ein Besetztzeichen.

    Dann ist das wohl die falsche Baureihenfolge. Man sollte also erst, mindestens aber parallel die Backbone-Anbindung, als auch das Ortsnetz erstellen. Das muss in der Planung berücksichtigt und so ausgeführt werden.

    Wir wissen doch alle nicht, welche formalen Gründe hier und da dagegen sprechen. Vielleicht liegen Baugenehmigungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten vor, und man fängt dann irgendeiner Stelle an, kann aber trotzdem die Backbone Anbindung noch nicht bauen. Als Außenstehende sind wir bei sowas glaube ich auch oft unfair.

    Der Kundenservice ist vermutlich bei allen neuen Glasfaserunternehmen mehr oder weniger auf gleichem Problem die größte Baustelle. Ich bin erst einige Monate bei deutsche Glasfaser und hatte noch keinerlei Probleme, aber auch da ist genau das ja immer wieder der Punkt, an dem sich viele Kunden stören.

    Hier geht es gerade ja nicht mal um den Betrieb, sondern um die Herstellung der Betriebsbereitschaft beziehungsweise den go live. Ich frage mich auch, warum man nicht regelmäßige Newsletter innerhalb eines Ausbauprojekts an alle interessierten Haushalte schickt. Warum soll da nicht der Projektleiter einmal im Monat eine E-Mail vorbereiten, die dann alle Kunden erhalten. Das ist kein großer Aufwand und man könnte einfach den aktuellen Status beschreiben. wo baut man gerade, wo ist man schon fertig, wo wird es demnächst weitergehen,… Das würde aus meiner Sicht auch viele Rückfragen beim Kundenservice vermeiden, die dann ja ohnehin keine Ahnung zu allen möglichen Statusanfragen und Problemen bei einzelnen Projekten haben.

    Stimmt. Das ist blöd.

    Zumindest ist meine persönliche Erfahrung so, dass nicht chronologisch vom POP in alle Richtungen gebaut wird, sondern stattdessen chaotisch vorgegangen wird und sich erst am Ende alles nach Plan schließt. Bei uns haben sich trotz schnellem Ausbau auch einige gewundert, warum sie vielleicht sehr schnell das Leerrohr am Haus oder sogar den Hausanschluss gesetzt bekommen hatten und es dann doch noch Zeit gebraucht hat. Der normale Kunde sagt sich dann „warum dauert das so lange? Ist doch alles fertig hier.“ Dabei fehlt irgendwo noch ein Teilstück zum POP oder der POP ist noch gar nicht an den Backbone angeschlossen oder oder oder.

    beo

    Dazu kommt: als ONT gesetzt wurde, wusste der Techniker nicht, wann der Anschluss aktiv wird. Das, obwohl DGN selbst sagt: Nach Abschluss der Montagearbeiten können Sie Ihren neuen glasfaserschnellen Internetanschluss sofort benutzen.

    pauschal ist diese Aussage natürlich so nicht richtig, wenn DGN sie getätigt haben sollte. Bei nach Anschlüssen ist das so gut möglich. Bei Anschlüssen innerhalb der Ausbauphase wird es vermutlich auch ein paar wenige geben, bei denen das Internet im Anschluss sofort funktioniert. In sehr vielen Fällen aber nicht, weil zu dem Zeitpunkt oftmals noch gar nicht der komplette Leitungsweg fertig gestellt ist.

    Wenn belegdol für sich mit einer Vertragsbeendigung zufriedener ist, dann soll er es durchziehen. Rechtlich wird er da vermutlich ganz gut dastehen. Ich persönlich würde nur empfehlen, bei dieser Entscheidung Emotionen (Wut, Enttäuschung, Frustration,…) außen vor zu lassen. Das ist nie ein guter Ratgeber, wenn es um nachhaltige Entscheidungen geht.

    Wieso soll die Situation im operativen Betrieb besser sein? Jetzt kann ich noch abspringen ohne ein einziges Euro zu Zahlen. Je mehr sich die Investition amortisiert hat, desto weniger werde ich von DGN gebraucht. Abspringen kann ich so einfach auch nicht weil ich bis dahin mein Vodafone Vertrag vermutlich gekündigt habe.

    Weil der Ausbau komplett von einem externen Generalunternehmen und nicht von Deinem Vertragspartner abgewickelt wird. Die haben aber später nichts mit dem Betrieb zu tun. Daher sagt das eine nicht wirklich etwas über das andere aus.

    Das war bei mir anders.

    Ich habe direkt zu Beginn der Nachfragebündelung bestellt. Wenige Tage später kam automatisiert die Auftragseingangsbestätigung. Im Mai wurde die Nachfragebündelung dann erfolgreich beendet und die Realisierung angekündigt. Im September ist dann die wirkliche Auftragsbestätigung gekommen und nur von der spreche ich hier. Im Januar des folgenden Jahres hat dann der wirkliche Ausbau begonnen und dieser wurde Ende des gleichen Jahres für das gesamte Projekt abgeschlossen. Insgesamt ging es bei uns aber auch superschnell. Von Beginn der Nachfragebündelung bis zum kompletten Projektabschluss hat es keine zwei Jahre gebraucht.

    Ich bin da total bei Frank. Was bringt es dir wirklich, wenn du jetzt aus dem Vertrag kommst? Dann nutzt du weiter deine aktuelle Technik. Genau das machst du doch auch, wenn du jetzt einfach noch ein paar Monate weiter wartest.

    Davon losgelöst ist mein Stand, dass du kündigen kannst, wenn der Anschluss 24 Monate nach Erhalt der Auftragsbestätigung nicht läuft. Das ist bei dir wirklich der Fall? Ich selbst bin bei deutsche Glasfaser und die haben mit der Auftragsbestätigung aus meiner Sicht so lange gewartet, dass sie dies am Ende dann auch hinbekommen.

    Einer von ich hat weiter oben glaube ich geschrieben, dass man einen Speedtest ohne shaper machen soll und den Shaper dann ganz knapp unter die so identifizierte Bandbreite setzen soll. Da würde. Bei mir im Upload dann wieder 510 rauskommen, so dass ich den shaper im Upload dann auf eben knapp 510 (z.B. 505?) einstellen sollte, um die beste Kombi aus geschwind und Sicherheit rauszuholen?

    Durch Manipulation der Traffic-Shaper Maximalwerte gehen scheinbar (es sind ja nur Anzeigewerte) die verfügbaren Down- und Uploadwerte nach oben.

    warum scheinbar? Diese Einstellung wirkt sich bei mir tatsächlich auf die Geschwindigkeit aus. Mit Einstellung von 500 im Schaper komme ich im Uploads auf circa 470. Stelle ich 550 ein, dann lande ich bei 510 in der Praxis und erreiche damit die maximale Grenze bei leichter Überprovisionierung.

    Im Download bringt es mir nichts, weil ich da in die Gigabit Begrenzung laufe.

    Oder sehe ich hier etwas falsch?