Beiträge von e16

    Spätestens, wenn das CuDA Netz dann wirklich abgeschaltet wird, werden die Kosten für den Hommes passed Ausbau mit Gold aufzuwiegen sein ...

    Die DT wird freiwillig nur dort ihr Cu-Netz abschalten, wo sie selbst mit Gf vertreten sind. Wenn Sie es denn aufgrund regulatorischer Randbedingungen überhaupt dürfen.

    Selbst eine mittelfristige Verteuerung von TAL-Mieten und anderen Vorprodukten der Netzbetreiber wird einer besseren Glasfaserakzeptanz nicht helfen.

    Falls hier jemand von der OI mitliest: Wenn der OI das Ausbaugebiet in Magdeburg mit ca. 6.600 geplanten Anschlüssen wirklich wichtig ist, würde ich mir eine bessere Kommunikation mit den Gf-Unterstützern vor Ort wünschen.

    Eine bessere Preis-/Leistung der Glasfaser Tarife die einem keine Grund mehr liefern würde bei DSL zu bleiben wäre mal ein Ansatz.

    Aber als Glasfaser Anbieter hat man anscheinend kein Interesse an einer hohe Take-Up Rate.

    Man hat lieber wenige Kunden die ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis bezahlen als viele Kunden die ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis bezahlen.

    Hoffen die darauf das die Kunden die heute nur Homes-Passed gebaut sind sich später aus eigener Tasche doch noch für einen Anschluss entscheiden ?

    Und was ist mit denen wo es nicht mal Homes-Passed gibt...

    Das Thema Preis/Leistung gibt es für einige der Glasfaserablehner nicht. Bei ihnen zählt nur das Preis/Preis-Verhältnis. Konkret: Wenn der aktuelle Reseller-Vertrag für die Telekom-Leitung bei 1&1, O2, ... 25 oder 30€ monatlich kostet, dann wird jeder teurere Vertrag abgelehnt. Basta!

    Für die "ich brauche es im Moment nicht" hilft eine Erklärung von Homes-Passed wenig. Es gibt eine vorherrschende Meinung, dass "wenn SIE es brauchen" ein Ausbau erfolgt. So wie die Bestellung einer Mobilfunk-SIM.
    Die (Ausbau-) Realität wird dabei ausgeblendet.

    Es gibt natürlich die auch positiven Beispiele, bei denen ich mit Argumenten von Nachbar zu Nachbar durchdringen konnte.

    Bleibt zu hoffen, dass OI entweder noch eine dritte Vertriebswelle startet oder mit der derzeitigen Quote den Ausbau startet. Manch ein Zeitgenosse kommt erst beim Anblick der Leerrohre an seinem Haus vorbei zur Besinnung.

    Die OpenInfra (bzw. der eingekaufte Vertrieb) war hier in Magdeburg in 2 Wellen von Tür zu Tür unterwegs. Erste Welle Ende Mai / Anfang Juni, zweite Welle im Juli.

    Leider mit einer für mich erschreckenden Quote. Geschätzte 10-15% haben unterschrieben.
    (Man kann das mit etwas Aufwand herausbekommen.)

    Im ersten Vorvermarktungsgebiet ist ausschließlich DSL der Telekom mit ... verfügbar.
    - ca. 5% <100 MBit/s

    - ca. 60% 100 MBit/s

    - ca. 35% 175/250 MBit/s

    Rein vertriebstechnisch wäre eine derzeit schlechtere DSL-Versorgungslage sicherlich förderlich für eine Glasfaservermarktung.

    Was ich jedoch in vielen persönlichen Gesprächen vernehme, ist die deutliche und unreflektierte Ablehnung eines Glasfaserausbaus.
    "Brauche ich nicht", "bin zu alt", "zu teuer", "keine Lust auf Bauarbeiten", ... usw.

    Ich versuche viele Nachbarn für diese Zukunftsentscheidung zu gewinnen, aber manchmal gleicht das einem Kampf gegen Windmühlen.

    Wie sind Eure Erfahrungen dazu?

    Viele Grüße

    Sorry, aber das wird so nicht funktionieren!
    Der s.g. Switch ist im Grunde genommen nur ein Medienwandler vor einem Router mit Ethernet/WAN Anschluss.

    Nach Deinem gedachten Modell müsste die WEG(?) 3 Anschlüsse bestellen und dafür haften, auf denen sich dann max 5 WE's austoben. Und das "Austoben" funktioniert nur so lange, wie alle mit privaten IP-Adressen netzseitig zufrieden sind. Benötigt ein Anwender/WE eine öffentliche IP-Adresse, bricht technisch Chaos aus.

    Mein Vorschlag:

    12 WE's = 12 Fasern

    Jede WE, die einen Anschluss haben will, setzt sich den OI-"Switch" in den Keller und geht mit Cat/Ethernet in ihre WE.
    Jeder schließt seinen eigenen Vertrag und kündigt ihn bei Bedarf.

    Damit hast Du langfristig Ruhe in der WEG!

    Also ein Anschluss oder 12 Anschlüsse?

    Wenn es nur ein Anschluss wird, warum sollten dann mehrere Fasern geschaltet werden?

    Ich blicke noch immer nicht durch...

    Was ich für äußerst unwahrscheinlich halte ist:

    - OI akzeptiert die WEG als Vertragspartner, evt. könnte man die Verwaltung zwischenschalten. Wer haftet bei Missbrauch des Anschlusses?

    - OI wird keinen Hausverkabelung mit Cat umsetzen. Bei uns ist es sogar so, dass ein 20 WE MFH inmitten von EFH's von der OI in der Vorvermarktung ausgeklammert wird.

    Hey danke für die Antwort,

    ich muss dir aber wiedersprechen. openifra bietet den Anschluß an und pro Faser auch eine Zuführung bis in die Wohnung. Da im Keller entweder ein 5 Port Switch mit 1x 10Gb und 4 x 1Gb als Ausgang installiert wird oder alternativ ein 5 Port Switch mit 5 x 1Gb, war für mich die Überlegung, einen eigenen separaten Switch zu nehmen, welcher dann auch eine eigene Faser bekommt, um später auch die vollen 8Gb up/down ausreizen zu können.

    Nun warte ich und die Hausverwaltung auf ein Angebot von openinfra für die ganze Verkabelung. wie schon geschrieben. Der Beschluss ist durch mich und die Eigentümergemeinschaft bereits durch, da sehe ich kein Problem, nur leider darin, dass sich Openinfra zu viel Zeit lässt.

    Ich habe mal gehört, dass in solch ein Kabel die Mindestanzahl an Fasern 6 Stück beträgt, kann mir das wer bestätigen?

    Hi,
    irgendwie werde ich aus Deiner Beschreibung nicht so ganz schlau, ob in das MFH genau ein AON Anschluss im Keller gelegt werden soll und der Rest des Hauses mit diesem Anschluss versorgt wird (Frage: Wer ist Anschlussinhaber)?

    Oder jede einzelne Wohnung einen eigenen Anschluss über einen Medienwandler im Keller (Gf --> Ethernet/Cat) erhält?

    Ein weiteres Problem war, dass keine der beiden Firmen im Mai 22 sagen wollte, ob sie bauen.

    Genau so ist es auch hier in Magdeburg. OpenInfra und MDCC sind in der aktiven Vorvermarktung, aber natürlich legt sich kein Unternehmen fest, ob sie am Ende wirklich bauen (Stichwort Quote).

    Ich habe bei beiden Unternehmen unterschrieben, aber eher aus strategischen Gründen und in der Hoffnung, dass mindestens eines der beiden Unternehmen ins Ziel kommt.

    Und ja, das leidige Thema der Kommunikation...
    OpenInfra = null, der zuständige Gebietsleiter ist praktisch nicht erreichbar, weder per Handy/WhatsApp, noch per Mail. Die Kontaktdaten liegen mir vor.
    Mit der MDCC klappt das ganz gut, vielleicht auch weil es ein bekanntes lokales Unternehmen ist und ich an deren "Ausbauangebot" nicht ganz unschuldig war ;).

    Leider funktioniert die Kommunikation zu und in den sensiblen Privatstraßen eher mittelmäßig. Gerade bei der Angst vor Pfusch am Bau und dem Doppelangebot wäre es auch meiner Sicht um so wichtiger, gemeinsam zu einer Entscheidung für (mindestens) ein Unternehmen zu kommen. Aber oftmals ist man sich selbst der nächste oder vermutet in meiner Aktivität irgendetwas negatives.
    Das Leben könnte so einfach sein...

    ... und danke für Eure Kommentare.
    Phino ich melde mich noch bei Dir.

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach Informationen zum Thema "Privatstraße". Habe unter dem Suchbegriff zahlreiche Treffer hier im Forum gefunden, leider nichts, was meine Fragen generell beantwortet.

    Sollte es dazu schon einen Beitrag geben, gern verlinken.

    Folgende konkrete Situation:

    Bei uns sind zwei Unternehmen in der Vorvermarktung für einen Stadtteil, der überwiegend von einer EFH Bebauung geprägt ist. Neben den klassischen städtischen Straßen gibt es hier zwei Formen von Privatstraßen (nach meinen laienhaften Verständnis):

    Variante A)

    Eine Privatstraße, in viele einzelne Flurstücke bis jeweils mittig in der Straße aufgeteilt, im jeweils im 100% Eigentum der anliegenden Eigentümer rechts und links der Straße. Öffentlich gewidmet.

    Variante B)

    Eine Privatstraße, die eine Vielzahl von Grundstücken anbindet. Ein (oder mehrere) Flurstücke, die in Bruchteilen den anliegenden Eigentümern gehören. Nicht öffentlich gewidmet.

    In allen Straßen liegen heute bereits die bekannten Medien: Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Cu-DA. Ohne Kenntnis meinerseits einer grundbuchlichen Sicherung.

    Jetzt entstehen insbesondere in den Privatstraßen der Variante B) Diskussionen, ob ...

    1. ein FTTH-Ausbau auf Anforderung eines einzelnen (Teil-) Eigentümer zulässig sei oder
    2. sich für einen FTTH-Ausbau eine Mehrheit unter den (Teil-) Eigentümern finden muss oder
    3. der FTTH-Ausbau durch das Veto eines einzelnen (Teil-) Eigentümers verhindert werden kann?

    Wie ist bei Euch in vergleichbaren Fällen verfahren worden?

    Danke und VG

    Nachfragen beim MBfM Support der Telekom

    Hast Du schon einen Angebot mit einer ungefähren Schätzung vom MBfm bekommen? Ich bin vor 2 Jahren fast umgefallen. Randbedingungen: ca. 270m gepflasteter Fussweg bis zur nächsten Gf-Muffe (und gleichzeitig Outdoor-DSLAM Standort); Tiefbauarbeiten auf dem eigenen Grundstück ca. 5m hätte ich selbst gemacht
    Für schlappe 62.400€ wäre ich dabei gewesen

    Antwort vom Support:

    "Leider kam es gestern Abend zu einer landesweiten Störung auf dem Netzwerk von Open Infra, bei der es zum Abbruch der Internetverbindung kommen kann. Diese Störung liegt nicht bei Internetnord, sodass wir keinen Einfluss auf deren Behebung haben. Aktuell liegen uns keine weiteren Informationen vor. Sie können sich auf der Website der Open Infra GmbH über die Störung und den aktuellen Status informieren."

    Netzunterbrechung in Deutschland – (openinfra.com)

    Das heißt doch nichts anderes als: Wir haben nur eine (Backbone) Netzanbindung für ganz Deutschland und die ist gerade gestört. OK, kann vorkommen, nur genau dafür lege ich so etwas redundant aus.

    Beste Werbung für den laufenden Vertrieb in Magdeburg.

    Absolut.

    heißt unterm Strich 779,76€ für die Glasfaserinfrastruktur.

    Da kann man sich wirklich nicht beschweren, wenn man das selbst irgendwo beauftragen würde bekommt man für das Geld vielleicht gerade mal die InHouseverkabelung

    Richtig.
    Die Deutsche Telekom hätte mir via MBfm FTTH gelegt. 270m Fußweg zur nächsten Gf-Muffe. Für den Schnäppchenpreis von 62.400€ 8|

    Inzwischen habe ich eine Antwort der OpenInfra bekommen:
    Bis einschließlich gebuchtem 1000/1000 Tarif wird eine 1G AON Leitung geschaltet erst ab 2500/2500 Tarif erfolgt der Schritt auf 10G AON.
    Die Seite der InternetNord bleibt dahingehend widersprüchlich.

    Mir ist noch immer nicht klar, ab welcher gebuchten Geschwindigkeit welche Anschlüsse von der OpenInfra geschaltet werden.
    Hier im Forum war zu lesen: 1G AON bis einschließlich 1000/1000 Tarif.
    Auf der InternetNord Seite steht: 10G AON ab 1000/1000 Tarif.
    Nachfragen bei der OpenInfra bleiben leider unbeantwortet.

    10 Gbit/s, also genug, um die angebotenen 8 auch in der Praxis erreichen zu können. Kannst du aber mit der 5690 Fiber nicht realisieren. Denn auch die 5690 Fiber wird mit ziemlicher Sicherheit kein 10 Gbit/s AON unterstützen. Als nicht Pro-Version kann die Geschwindigkeit dann ohnehin nicht ins Heimnetz weitergegeben werden.

    Auch hier wieder die Glasfaser im AON-Modul? 930-950 Mbit/s netto. Mehr geht nicht, da es Gigabit Ethernet ist. Mit einem schnelleren Tarif über 1 Gbit/s kannst du die Fiber-FB dann wieder gar nicht an der Glasfaser direkt anschließen, da die, wie bereits geschrieben, nur 1 Gbit/s AON unterstützt und darüber 10 Gbit/s AON zum Einsatz kommt. Ihr solltet euch gedanklich von den Fiber-Boxen bei der Verwendung an den schnellen Openinfra-Anschlüssen distanzieren, das sind sowohl LAN- als auch WAN-seitig ungeeignete Geräte dafür. Mag es auch noch so schick sein.

    Gedankengang: An einem 10G AON Anschluss liefert die OpenInfra die HES-5106SFP+ mit einem wechselbaren 10G AON Modul (im Gegensatz zum HES-3106). Möglicherweise wird dieses Modul aus der HES-5106SFP+ in einer Fritz!Box mit SFP+ Schacht laufen. Möglicherweise...

    Mir ist noch immer nicht klar, ab welcher gebuchten Geschwindigkeit welche Anschlüsse von der OpenInfra geschaltet werden.
    Hier im Forum war zu lesen: 1G AON bis einschließlich 1000/1000 Tarif.
    Auf der InternetNord Seite steht: 10G AON ab 1000/1000 Tarif.
    Nachfragen bei der OpenInfra bleiben leider unbeantwortet.

    Die OpenInfra hat im Mai 2023 angekündigt, rund 6.600 FTTH-Anschlüsse in der Stadt Magdeburg bauen zu wollen.

    https://www.magdeburg.de/index.php?obje…FID=698.11394.1

    Eine Kartenansicht wurde über die Stadtverwaltung geteilt, liefert jedoch nur farbig markierte Gebiete, teils mit einer angedeuteten Trassenführung. Siehe Anhang.

    Der Außendienst ist schon unterwegs, am 14.06.2023 gab es zusätzlich ein Zoom-Meeting.

    Im Meeting wurde angekündigt, dass das 12-Monats-Angebot der InternetNord nur noch bis zum gleichen Abend aktiv geschaltet sein wird. Es war jedoch länger verfügbar, dann kurzzeitig verschwunden, wieder verfügbar und schließlich seit heute wieder weg.
    Weiterhin verfügbar ist das 24-Monats-Angebot.

    Ich habe das Angebot (Diesdorf) angenommen und würde mich gern hier mit Euch dazu austauschen.