Beiträge von ZuVielGaragen

    Danke für die Info. Sinn ergibt es bestimmt. Aber ich vermute, man würde uns einen unterirdischen Anschluss weniger unter der Marke NetCom BW anbieten und eine erforderliche Beteligungsquote von 40 Prozent festlegen, sondern eher aufzwingen, wenn die Strom-Erdkabel zeitnah verlegt würden.

    Wie viel Monate/Jahre ging es bei euch circa, bis die überirdischen Stromleitungen wirklich abgebaut wurden und die neue Hausinstallation fertiggestellt sein musste?

    Danke für die zahlreichen Ratschläge :)

    Irgendwo müssen doch auch die anderen Versorgungsleitungen rein gehen. Was ist an der Stelle?

    Die Wasserleitungen kommen in einem Schacht (der ursrprünglich wohl eine Klärgrube war) unter der Garage an der Straßenseite zum Haus. Die Garage mit der darüber liegenden Tarasse wurde darüber erst später gebaut. Der Wasserzähler ist aber erst in einem Waschraum ca. 10 Meter weiter hinten (und auf Kellerhöhe natürlich auch höher als der ca. 2-3 Meter unter Straßenhöhe liegende Schacht). Ansonsten gibt es keine weiteren Versorgungsleitungen. Der Schacht unter der Garage wäre vermutlich der so ziemlich ungünstigste Übergabepunkt.

    Du solltest dich auch informieren ob wie du schon sagtest auch direkt Stromleitungen verlegt werden, bei uns wurde das so gemacht ( Ausbau durch die NetzeBW auch eine Tochter der EnBW) denn der Hausanschlusspunkt für den Strom darf in keinen bewohnten Raum installiert werden.

    War das in eurer Gemeinde ursprünglich auch als reiner Glasfaser-Ausbau mit dem Tochterunternehmen NetCom BW angekündigt? Weil der Glasfaseranschluss so aktiv beworben wird und der Ausbau wohl ins Wasser fallen würde, wenn keine 40 Prozent als Beteiligung der Anschlussadressen erreicht werden, gehe ich im Moment zumindest nicht davon aus, dass die Stromleitungen direkt mitgezogen werden. Denn das macht für EnBW ja eigentlich nur Sinn, wenn man gar keine Wahl hat (und man im Altbau vermutlich schnell ein paar Tausender für nötige Installationsarbeiten verliert) und alle Häuser einen unterirdischen Stromanschluss erhalten, damit sie die überiridischen Leitungen abbauen können.

    Hat jemand Erfahrungswerte dazu, wie flexibel sich NetCom BW bei der Glasfaser-Verlegung zeigt und wie man dabei gegenüber dem Anbieter erfolgreich argumentieren kann?

    Weil NetCom BW in meinem Heimatort in Straßen, in denen nichtmal ein TV-Kabelanschluss verlegt wurde (sowohl Strom- als auch Telefonanschluss sind bisher ausschließlich überirdisch), jetzt Glasfaser verlegen will, klingt das bei bisher maximal 16 Mbit/s (die aber zumindest derzeit noch eigentlich reichen, weil wir insgesamt vergleichsweise selten diese geringe Kapazität ausschöpfen) über das Festnetz ganz reizvoll.

    Weil ich auf einem Grundstück wohne, auf dem fast die gesamte Hausfront aus Garagen besteht und sich vor dem dem einzigen normalen Kellerraum eine nach unten abfallende Garageneinfahrt befindet, befürchte ich, dass da einige Komplikationen denkbar sind. Offiziell kündigt NetCom an, Glasfaseranschlüsse kostenlos bei Vertragsabschluss mit 2 Jahren Mindestlaufzeit bis zur Gebäudeinnenwand zu verlegen. Da stellt sich für mich auch die Frage, ob die Gefahr besteht, am Ende doch auf Kosten für nichts sitzen zu bleiben, weil nach einer Vertragsunterschrift ein normaler Glasfaseranschluss an den ungünstigen Voraussetzungen scheitert.

    Muss ich voraussichtlich damit rechnen, dass eine direkt am Geweg liegende Seitendwand einer Garage für einen möglichst straßennahen Übergabepunkt ausgewählt wird? Weil sich auf der Garage statt eines Dachs ein Balkon mit regelmäßigem Wartungsbedarf befindet und mit der Garagennutzung in einem Altbau ohne brauchbare Isolierung überdurchschnittliche Feuchtigkeit sowie sehr kalte Temperaturen ohne Heizung verbunden sind, wäre ein Übergabepunkt an dieser Stelle vermutlich wegen der Störungsanfälligkeit problematisch. Außerdem vermute ich, dass der Stromnetzbetreiber EnBW als Netzanbieter und "Mutterkonzern" von NetCom irgendwann beabsichtigt, über dieselben Wege Strom-Erdkabel zu ziehen, um auf Dauer die überirdischen Leitungen abzubauen. Ich befürchte, dass dadurch wegen eines ungünstigen Übergabepunkts schlimmstenfalls erhebliche Umbauarbeiten erforderlich werden.

    Die eigentlich idealste Stelle für einen Übergabepunkt im einzigen Kellerraum an der straßenseitigen Hausfront ist vermutlich keine Option, weil davor die Garageneinfahrt ungefähr einen halben Meter unter die Straßenhöhe abgefallen ist. Insgesamt liegen nur circa 2-3 Meter der Seitenwand des Kellerraums neben einem Untergrund mindestens auf Straßenhöhe. - und ausgerechnet dort stellt aktuell zu großen Teilen wiederum eine lange Heizung an dieser Wand ein potenzielles Problem dar. Gibt es für solche schwierigen Fälle manchmal Sonderlösungen? (Ideal wäre die Option, den Übergabepunkt ein Stockwerk höher - ca. 2 Meter über Straßenhöhe- zu legen, weil sich im untersten Stockwerk gar kein Wohnraum befindet.)

    Ich wäre für jede Erfahrung zum Umgang mit derartigen Fällen sehr dankbar. Ich werde natürlich auch die NetCom-Vertreter, die in den nächsten Monaten im Ort unterwegs sind, dazu befragen. Aber wenn es da Dinge gibt, die man besser nicht sagt oder sonstige Fallstricke, bin ich für jeden Rat dankbar.