Beiträge von DLMttH

    Mal sehen, was passiert, wenn sie demnächst (HüP ist schon im Keller) Gf bekommt von WestConnect/EON

    Hatten genau den Wechsel bei mir im Bekanntenkreis im Dezember. Vorher schönes teures Telekom MZRegio mit NetCologne-Leitung mit stabilen 50/10 Mbit/s. Speedport Smart 3, also keine uralte Technik.

    Ich habe den Westconnect-Anschluss in Betrieb genommen, erster Kommentar nach einer Minute: "Oh, jetzt lädt alles einfach!". :)

    Mit dem Argument des Kundenservice ist DG doch komplett raus. Jedenfalls wirst du bei 1&1 nicht ein Dutzend mal dein geschlossenes Supportticket wiederbeleben müssen, bis sich da mal tatsächlich jemand dein Problem anschaut. So schlecht schafft es doch kein anderer Anbieter.

    1&1 ist darüber hinaus nicht bekannt dafür, komische DHCP-Probleme und IPv6-Bugs zu haben. Also mit etwas Glück bekommt man von 1&1 einfach funktionierendes Internet, im Gegensatz zu DG sogar mit der Möglichkeit einer öffentlichen IPv4 und muss höchstwahrscheinlich den Support danach nicht mehr bemühen.

    Leute die nur Telekom kennen, finden Telekom gut. Leute, die nur 5530 kennen, finden 5530 gut. Leute, die nur Trolling kennen...

    Ja, man kann die 5530 verwenden und sie funktioniert als Router. Aber das Preis/Leistungsverhältnis ist hier und heute extrem schlecht, genau wie beim Internet der Telekom bekommt man für mitunter weniger Geld mehr Leistung. Es handelt sich hier ja nicht um ein Forum für Selbstschädigung, da kann man von doofen Ideen ruhig mal abraten.

    Moin,

    wie sehr hat es dich gestört, mit Kundenproblemen konfrontiert zu werden, für die ein Providerwechsel die garantierte Lösung gewesen wäre (Irritationen durch IPv4-only, Engpässe wegen Abrüstung des Backbones, L3-BSA-Überlastung, Nicht-Buchbarkeit von VDSL, weil sich Vodafone nur auf das Telekom-Vectoring-Netz einmietet und nicht auf die Netze der anderen Netzbetreiber), du deinem gegenüber diese Empfehlung aber nicht aussprechen durftest? Bist du deswegen dort weg?

    Ich behalte immer den Moment in Erinnerung, als eine neu zugezogene Nachbarin aus Versehen in einem NetCologne-Gebiet mangels besseren Wissens Vodafone DSL 16 bestellt hat und dann gezetert hat, dass das Internet so langsam und Instabil sei, während die Nachbarn mit völlig problemlosem und günstigerem VDSL 50 surften und es immer noch tun.

    Das wäre ja wohl ok, in Senderichtung habe ich gut funktionierende Anschlüsse mit 128QAM gesehen und dachte mir "hätte ich auch gerne", hier auf der Arbeit ist es halt 64QAM und zu Hause 32QAM. Wenn nun doch unterschiedliche Upstream-Modulationen innerhalb des Gleichen Segmentes möglich sind, kann es ja sein, dass das Segment doch komplett einheitlich gleich ist.

    Bei Telekom FTTB sah ich nebenan im Forum vorgestern oder so 512QAM.

    Da hast du Glück, früh genug dran gewesen zu sein und Pech mit DSL gehabt. VDSL 250 liegt preislich derzeit bei etwa 32 Euro mtl. über zwei Jahre inklusive Schaltung und den 400er Tarif kriegen Neukunden nicht.

    Bei VDSL 250 war hier sowohl der Sync dauerhaft stabil, als auch der Internetdienst ohne Beanstandungen und mit niedriger Latenz.

    Was die Nutzbarkeit des Gigabit anbelangt, gibt's bei der DG doch keinen Unterschied zwischen 5690 Pro und 5590. Du benötigst mindestens 2x2 Wifi 6 mit 80 MHz (was dann sehr knapp ist), verlässlicherweise 160 MHz und das können beide Modelle.

    Oder was meinst du genau?

    Beim Peering vermute ich eher, dass der große Knall noch kommen wird. So richtig in die Öffentlichkeit hat es die Thematik ja noch nicht geschafft und wenn das erreicht ist, wird's vermutlich recht schnell beide Anbieter treffen.

    Wenn man mal komplett rumspinnen will: Nimm an, Telefonica kauft doch gleich United Internet komplett, vebindet die Backbones, macht L2-BSA im Telekom-Netz neben dem herkömmlichen L3 an den Standorten wo es nichts gibt und sorgt mit Plusnet und Vitroconnect dafür, sich in zwei Dutzend weitere Zugangsnetze einzumieten und dort uniformes funktionierendes Internet zum Kampfpreis anzubieten, mit Mobilfunk-Kombipaketen wie in manch anderen Nachbarländern üblich. Wär doch mal was.

    Technisch sollte das kein Problem sein. Die Senderichtung ist jedoch in der Bandbreite arg eingeschränkt und wenn man sich den Upstream dann mit allen im MFH teilen muss, wahrscheinlich den Entscheidern zu langsam. Das Produkt steht ja in Konkurrenz zu Mobilfunk.

    Der Anwendungsbereich hat bestimmt zu wenige potentielle Nutzer, als dass es sich lohnen würde, extra dafür eine Starlink-Variante zu entwerfen. Große MFH sind ja eher im urbanen Bereich zu finden und Häuser ohne Breitband-Minderversorgung dort kaum anzutreffen.

    Der Vergleich mit TV über SAT hinkt irgendwie. Da wird ja immer alles gesendet und du filterst dir die Kanäle raus, die du sehen willst. Das ist mit dem Inhalt des gesamten Internets wohl eher nicht möglich ;)

    Ich glaube mir kommt erstmal darauf an ein stabileres Internet (WAN seitig) zu erhalten

    Dann würde ich dir 1&1 oder o2 als Anbieter anraten, die auf der Telekom-Faser gleich mit verfügbar sind. Vodafone zwar auch, experimentiert aber derzeit mit dem Routing und ist nicht so wirklich das Gelbe vom Ei.

    Je nach Tarifstufe reicht dir als Router übergangsweise eine gebrauchte Fritz!Box 7520 oder 7530 AX auch aus, zusammen mit dem Glasfaser Modem 2 bist du dann bei 100 Euro oder weniger und kannst warten, bis in ein paar Jahren ein vernünftiges und zukunftsfähiges All-in-one-Gerät verfügbar ist, derzeit gibt es keins.

    Wenn der Kabelanschluss abends Probleme macht, ist es wahrscheinlich dass zumindest der tarifliche Upload nicht mehr voll ankommt und dann sollte es per Breitbandmessung-Messkampagne möglich sein, vorzeitig aus dem Kabelvertrag zu kommen. Bereits wenn ab und zu weniger als 45 Mbit/s Upload ankommen, wäre die Möglichkeit da.