Was aber wenn das Problem vom Zugangsnetz des ISPs kommt, trotzdem den selben Phaenotyp haben sollte...
Genau das hätte ich hier auch im Verdacht gehabt. Das Backbone ist hier idr, keine vollgelaufenen Übergabelinks vorausgesetzt, nie das Problem.
Was aber wenn das Problem vom Zugangsnetz des ISPs kommt, trotzdem den selben Phaenotyp haben sollte...
Genau das hätte ich hier auch im Verdacht gehabt. Das Backbone ist hier idr, keine vollgelaufenen Übergabelinks vorausgesetzt, nie das Problem.
Unbekannte UDP Pakete zu Gameservern schicken kann deren DDoS Protection (oder andere Sicherheitsmaßnahmen) triggern, und entweder nicht oder mit Delay antworten lassen. Ich würde mir mal eine geeignette Gegenstelle (z.B. vServer bei bekanntem Hoster oä.) besorgen und dagegen testen. Gibt ja genug Angebote auf dem Markt, auch mit dedizierten Ressourcen und garantierter Bandbreite.
Bandbreite kommt vollständig an, ebenso ist die Verbindung stabil.
Da wundert mich dann folgende Aussagen der Technik aber nicht:
Bei der EWE interessiert die optische Leistung allerdings niemanden.
Solange du keine Probleme hast, würde ich mir darum auch nicht weiter Gedanken machen. Laien interpretieren da oft viel zu sehr etwas hinein. Einer der Gründe warum ich persönlich beim ONT des Providers bleibe.
Von welchem ISP reden wir hier denn ?
Er will aber nur innerhalb des Rack Kabel ziehen.
Ich finde es unnötig komplex und störanfälliger eine GF nochmal zu trennen mit einer zusätzlichen Steckverbindung als ein kurzes DAC innerhalb eines Rack zwischen 2 fix eingebauten Geräte.
Bei einem DAC mag das stimmen, wenn du es aber mal mit 48 Stück in einem Switch zu tun hast, bist du froh um LWL Transceiver und flexiblen Glasfaserkabel:
Das sind OM4 LC Duplexkabel als sehr dünne Variante.
Störanfällig ist Multimode absolut nicht, ich bin schon auf vielen Kabeln ausversehen drauf getreten oder habe die Stecker ohne Staubschutzkappe auf den Boden fallen lassen, in fast allen Fällen konnte man das Kabel einfach wieder einstecken und es hat sofort funktioniert.
Kein Laufwerk vorhanden. Und ich mache einen bootfähigen USB-Stick für die "amtliche Messung" dann extra fertig und stelle dazu noch mein BIOS auf USB-Boot um? Hat der Gesetzgeber diesen Aufwand so gewollt?
Ich verstehe nicht, wo da ein großer Aufwand sein soll für Kunden, die eine Minderleistung zuverlässig dem ISP anlasten wollen ? Ist im professionellen Umfeld gang und gebe. Und genau da zeigt sich oft, das es den vermeintlichen Aufwand rechtfertigt.
Sieht man ja auch sehr schön an diesem Beispiel hier.
Ok. Ok. Ich sehe schon, SC ist wohl eher ein Exot in dem Bereich
Ich kann mit LC leben, LC-Duplex ist auch völlig iO sonst, passt ja in einen Keystone. Kann ich verschiedene Hersteller von SFP-Module mixen, solange diese den selben Standard wie 10GBase-LR ausweisen? Oder blöde Idee? Ich muss halt schauen wegen der Kompatibilität.
Ja, sicher. Bei BiDi musst du halt nur aufpassen bei den Wellenlängen. Wie schon erwähnt sind BiDi Module teurer als 10GBase-LR.
Aber wenn ich das Recht verstehe, ist 10GBase-LR Single Mode und 10GBase-LRM ist Multi Mode? Wenn ich mir als Beispiel https://www.fs.com/de/products/11…5743&id=3756885 und https://www.fs.com/de/products/29…5743&id=3756883 anschaue, ist der Unterschied nur ein paar Euro? (Oder halt dann gebraucht, da würde ich noch in Ruhe mal schauen)
LRM steht für Long Reach Multimode, fürs Zuhause eher weniger empfehlenswert. Normaler 10GBase-SR (Short Reach) ist das "Brot und Butter" Multimode, und 10GBase-LR (Long Reach) ist das Äquivalent auf Singlemode Faser. Wenn du zuhause verkabelst, kannst du auf Singlemodefasern setzen, oder Multimode. Multimode ist bei Duplexverkabelung irgendwann am Ende (afaik gehen aktuell aber noch mindestens 100 Gbit/s über ein Duplex MM-Pair), bei Singlemode Duplex ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Theoretisch ginge damit sogar ein Multiplexing mittels CWDM/DWDM. Da kann man natürlich auch leicht übers Ziel daheim hinaus schießen
Ich hab privat Singlemode Fasern verlegt, mich kosten aber auch 10GBase-LR Transceiver so gut wie nichts. Die Module sind aber etwas teurer als 10GBase-SR.
Aber effektiv ists am Ende also egal, ob ich bei den kurzen Distanzen Multimode oder Singlemode nehme? Verstehe ich das bei den OM1-5 Klassen richtig, je höher, desto mehr Geschwindigkeit für lange Distanzen, was aber für meine kurze Distanz am Ende völlig egal ist? Oder halt OS2 für Singlemode?
OS2 ist immer Singlemode, richtig. Die OM Klassen begrenzen dich sowohl in der Länge, als auch der Geschwindigkeit. Die meisten Geschwindigkeiten jenseits der 100 Gbit/s setzen bei Multimode sehr oft auf MTP Stecker mit 12 MM-Fasern als OM4, das verhält sich aber für jeden Standard anders. Bei kurzen Distanzen kannst du auch Singlemode nutzen, ich teste damit auf der Arbeit auch öfter Verbindungen bei weniger als 2m. Das spielt, wie gesagt, nur eine Rolle wenn du SM Transceiver für Verbindungen jenseits der 10km verwenden möchtest. Da brauchst du Dämpfungsglieder bei so kurzen Strecken. Bei normalem 10GBase-LR für 10km OS2 Strecken brauchst du das noch nicht.
kingpin42 Die Supermicro Karte ist eine Intel X520-D2 mit Branding, soweit ich weiß. Aktuell steckt da ein einzelnes ungenutztes "AON-Modul" von FS (1000BASE-BX). Das wird erkannt und funktioniert, da ich damit schon mal am GF-TA direkt dran war. Das wäre doch Singlemode, was daher laufen müsste? Oder ist das eine andere Geschichte?
BX ist ein BiDi Standard, da könnte das eventuell noch klappen. Ich bin mir wie gesagt nicht sicher, ob die alten NICs Singlemodetransceiver erlauben, die brauchen idr. mehr Strom als Multimode.
Hier kann man wunderbar auf eBay öä Plattformen nach gebrauchten 10GBase-SR oder LR Transceivern suchen. LC-Duplex ist hier eigentlich fest gesetzt, SC gab es damals für X2 Transceiver. Ich würde mich davon verabschieden und nur nach LC-Duplex Optionen umschauen. Dafür gibt es auch Keystones als Kupplungen, sowohl für Single- als auch Multimode.
Bei den gängen 10GBase-LR Transceivern kannst du auch 1m Kabel zum Verbinden benutzen, ohne Gefahr laufen zu müssen, dass dir deine Optiken übersteuern. Das wäre eher ein Problem bei -ER/ZR Optiken.
Ich würde jedoch auch zu Multimode oder DAC Kabeln raten. Bei den alten Intel NIC Chips bin ich mir nicht immer sicher, ob die Singlemode Optiken unterstützen. HP gelabelte NVIDIA ConnectX-6 Lx und OEM Intel X710 NICs können es.
Und der Provider trägt das Risiko eines Hacking Schadens oder übernimmt die Kosten für das Restore des OS?
Wieso sollte er ? Boote eine Linux Live ISO und mache einen Speedtest.
Aus genau dem Grund verlangen viele Provider den direkten Anschluss eines PCs an den ONT.
Hänge mal den Computer/Laptop mit Netzteil direkt an den ONT und bau eine Internetverbindung auf. Dann kannst du nochmal messen und zumindest erkennen, ob die Fritzbox der Schuldige ist.
EY geht leider davon aus, das diese alte Prämisse der Verdopplung des Bandbreitenbedarfs alle 3 Jahre auch für die Zukunft gilt.
Wenn man bedenkt, das es 2014 noch überwiegend 16 Mbit/s ADSL Anschlüsse gab, und das Streaming zu dieser Zeit erst einen gewaltigen Schub machte, konnte man zu diesen Zeiten schon mit einer Verdopplung alle 3 Jahre rechnen.
Aktuell gehe ich persönlich davon aus, das der Bedarf eher zu stagnieren beginnt. Mehr als 8K Streams sehe ich aktuell nicht am Horizont auftauchen, und auch da schaut man eher mit effizienteren Codecs, als noch vor 10 Jahren. Netflix schlägt mindestens 15 Mbit/s pro 4K Stream vor, das wird bei den anderen VoD Anbietern ähnlich aussehen.
Das Cloud Gaming sehe ich eher im Abwärtstrend, Google stampfte Stadia ein und NVIDIA musste die Preise anziehen um die Kosten zu decken. Die verdienen ja ohnehin mit anderen Sparten sehr viel mehr Geld.
Außer den Leuten, die gerne schnell große Daten hoch/runterladen, wobei das eher ein „Quality of Life“ Upgrade ist, als wirklicher Bedarf, sehe ich keinen Anwendungsfall für die meisten Haushalte, der eine Bandbreite von mehr als den vielerorts möglichen 250 Mbits übersteigt.
Der Glasfaserausbau bleibt trotzdem alternativlos, da geht es aber eher um laufende Kosten und der geringeren Anfälligkeit für Störungen.
Der Test ist auch Gruetzte wenn es darum geht die Vertragstreue von ISPs zu untersuchen (der Test den die Zafaco fuer die Bundesnetzagentur aufgesetzt hat ist da klar ueberlegen).
Zafaco hat hier das „Glück“, Core-Backbone als einer ihrer Transit-Partner ausgewählt zu haben, die ihrerseits (teuren) Transit der DTAG beziehen. Das kann wieder ganz anders aussehen, wenn man zum Beispiel von einem DG Anschluss auf einen Anschluss der DTAG zugreifen möchte.
Oder wenn ich unsere Interconnection zur Telekom deaktivieren würde. Wir hätten dafür locker die Bandbreite, über unsere regulären Transitprovider (3356,1299,174) Kunden der DTAG zu erreichen. Wenn die Telekom denn zu ihren T1 Partnern genügend Bandbreite zur Verfügung stellen würde. Gäbe es kein vorsätzliches Unterpeering zwischen der Telekom und anderen T1, hätte auch Cogent vor Jahren nicht versucht, dagegen vorzugehen. Oder Level3.
Ich denke das Thema wird weiter an Fahrt aufnehmen, wenn mehr große Dienste sich weigern werden, für ihre Verbindung zu Endkunden der DTAG Premiumpreise bezahlen zu müssen. Meta hat es ja in letzter Zeit vor gemacht, Google/Alphabet war in der Vergangenheit auch erfolgreich.
Jeder, der im Internet ein eigenes AS betreibt oder dessen Arbeitgeber hinter einem (größeren) AS steht, weiß um die Problematik der Erreichbarkeit von Single-Homed Anschlüssen der DTAG. Unter vorgehaltener Hand wird das ja sogar von den Network Engineers der Telekom zugegeben, auf RIPE Board Meetings oder anderen Zusammenkünften (DENOG, CCC, GPNs usw.). Die Faktenlage dazu ist in der Fachwelt eigentlich auch mehr als eindeutig. Preisaufschläge von mehr als dem 4-fachen über dem Durchschnitt für Transit von AS3320 sind anders auch gar nicht zu rechtfertigen.
Hängt vielleicht davon ab, welche DNS Resolver man hinterlegt hat. Die Anfragen gehen hier aber auch über Telia.
Garantiert ist das nicht, aber die Route zu den SIP-Servern ist eben bei der öffentlichen IP in der Table vorhanden. In den nächsten Jahren sollen die ganzen verschiedenen VLANs auch wegfallen, wann genau weiß aber noch keiner.
Auch hier war es leider wieder dasselbe Problem mit ehemaligen Deutsche GigaAccess Bestandsgebieten und der noch nicht erfolgten Datenmigration.
Das mit DHCP ist im Business-Umfeld nicht zwingend.
Unsere IP-Adressen / IP-Adressbereiche auf der Arbeit sind fest in den verschiedene Router eingetragen.
Das hängt von der Anschaltvariante ab. Diese ganzen „Small Business“ Anschlüsse terminieren oft auf einem normalen PK BNG Anschluss und werden bei niedrigen Bandbreiten auch gerne noch via PON realisiert. Bei den teureren, symmetrischen Tarifen gibt es eigentlich bei allen großen Anbietern separate PtP Fasern mit eigenem Glasfaserabschlussgerät und fest zu hinterlegenden IP-Adressen (oft mit drauf gerouteten, öffentlichen IPv4-Subnetzen).
Ich kanns mir gerne mal anschauen. Kannst mir deine Kundennummer oder deine aktuelle CGNAT-IP per PN zukommen lassen, dann finde ich deinen Anschluss. Evtl zählst du auch noch zum ehemaligen Deutsche Gigaaccess Gebiet und hast deshalb die Probleme.