Inhouse-Verkabelung

Fragen, Probleme und Diskussionen rund um die Verkabelung, das Netzwerk und den Anschluss eines Glasfaser-Netzes, können hier diskutiert werden.
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Stefan Krämer
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Inhouse-Verkabelung

Beitrag von Stefan Krämer » 19 Nov 2018 21:54

Wer hat Erfahrung mit Inhouse-Verkabelung mittels Speed-Pipes?
Jeder Neubau sollte so ausgestattet sein. Zumindest die Strecke von HüP bis zum NT und Router.
https://www.gabocom.de/speedpipe-im-hau ... or-system/

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Lichtleiter
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von Lichtleiter » 20 Nov 2018 09:04

Gibt es schon Erfahrungen bezüglich der Kosten? Wenn bei uns die Glasfaserleitung im Keller ankommt, plane ich eine Neuverkabelung Inhouse via Cat 7 10GBase-T-Verlegekabel bis zum zentralen Hauspunkt. Da habe ich grob die Kosten im Blick.

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yahoudi
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von yahoudi » 20 Nov 2018 09:38

Hier bei uns (Rietberg) bringt HeLi Net die Speedpipes mit.
Allerdings sollte man eine vernünftige Infrastruktur mittels Leerrohre innerhalb des Gebäudes schon selbst zur Verfügung stellen. Bedeutet also, vom HÜP aus bis an den Ort, wo dann die Technik installiert wird. Ist dort nichts vorhanden, beläßt man (also HeLi Net) es bei den Speedpipes und legt diese ggf auf Putz.
Ich werde mir meinen Anschluß neben den der Telekom legen lassen und dann das dort vorhandene Leerrohr zum Büro nutzen für die SP, Platz sollte im Leerrohr ausreichend sein.
In Neubauten hat man klar den Vorteil, dass man das von Beginn an berücksichtigen kann und um weitere Ressourcen dafür bereit zu halten.

Stefan Krämer
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von Stefan Krämer » 25 Nov 2018 01:43

Das ein Netzbetreiber SpeedPipes Inhouse mitbringt ist sehr innovativ. Gibt es dazu genauere Informationen bzw. Bilder?
Die Pipes sollten auf jeden Fall vom Keller bis zum Router verlegt werden.
Erfahrungen zu den Kosten gibt es nicht. Oft wird der NT neben den HüP gesetzt und dann Cat7 bis in die Wohnung verlegt.
Ein solches Vorgehen ist nur eien behelfslösung. Die Glasfaserleitung sollte unbedingt bis zum Router verlegt werden, nur das ist zukunftsfähig. Es werden sich in den nächsten 20 Jahren Glasfaserrouter durchsetzen.

Lazze
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von Lazze » 25 Nov 2018 13:20

Bei uns wird es etwas kompliziert.

Der Router ist bei uns im Obergeschoss (EFH). Der bisherige Internetanschluss (Kupfer - Telekom) kommt aktuell im Keller (wie gewöhnlich an). In den späten 90ern wurde eine zweiadrige Kupferleitung dann bis ganz oben (wo damals unserer Computer standen) gelegt. Das heißt. Das Erdgeschoss wurde übersprungen. Durch die alte ISDN-Anlage wurden aber auch die Telefone im Erdgeschoss via ISDN versorgt. Von der Telefonanlage im Keller gingen dann weitere Kupferadern dann ins Erdgeschoss. Wie ihr merkt - schwierige Konstellation.

Seit Ende 2017 haben wir auf VOIP umgestellt. Die alten ISDN-Telefone sind durch Fritz-Fons ausgetauscht worden. Der Router oben, eine 7590 versorgt das ganze Haus mit WLAN und DECT-Signale für die Telefone.

Die Leitung die von unten nach oben ins OG führt, ist für uns nicht sichtbar - sie verschwindet in der Wand und kommt ganz oben wieder raus. Wir vermuten, dass unser nicht genutzter Kaminschacht dafür verwendet wird.

Als neue Verkabelung würde ich also heute mir das Glasfaserkabel bis zum Router verlegen lassen. Allerdings soll nun der Routerstandort ins Erdgeschoss verlagert werden. Somit müssten wir also eine Leitung vom Keller ins Erdgeschoss realisieren, wo dann der Router angeschlossen werden kann. Am Router selbst würde ich dann ein CAT 7 Verlegekabel ins OG verlegen um das obere Geschoss notfalls auch ohne WLAN mit Internet versorgen zu können. Ich komme wohl nicht herum, mir einen erfahrenen Elektrotechniker (der schon zig Kabel durch zig Häuser verlegt hat) ins Haus zu holen und um Rat zu fragen, wie ich die neuen Kabel dann beim Glasfaser verlege.

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yahoudi
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von yahoudi » 26 Nov 2018 08:00

Nun, es gibt Bilder, in denen der HÜP gut zu sehen ist und auch der Anschluß an die Optibox von HeLi Net. Allerdings nicht von mir (...ich frag mal, ob ich die nutzen darf...). Diese Gerätschaften hängen direkt nebeneinander. Weiterführend hab ich noch nichts gesehen, befindet sich derzeit im Ausbau...
Hier in Rietberg bietet die HeLi Net weitere 10 Meter Inhouse-Verkabelung kostenlos an. Man kann sich also die CEP ins Büro installieren, wenn man selber schon ein Leerrohr liegen hat, Ansonsten wird die Speedpipenauf Putz verlegt... es ist auch möglich, weitere Meter dazu zu kaufen.
WICHTIG also: Die Infrastruktur innerhalb des Gebäudes muss man selber erstellen, also für Leerrohre sorgen.

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yahoudi
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von yahoudi » 27 Nov 2018 20:40

Bild

Bild

Hier mal zwei Bilder:
oben die Optibox, darunter der "Hauseingang". Die hängen übereinander, so wie es die Bilder suggerieren. Spätestens ab der Optibox ist jeder eigenverantwortlich für evtl. Leerrohre zum endgültigen Standort der CEP.

Stefan Krämer
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von Stefan Krämer » 29 Nov 2018 19:53

Wie geht es von der Opti-Box weiter? Gibt es da auch Bilder?
Die Strecke Straße - Hauseinführung - Optibox ist so aber nicht zukunftsfähig. Im Haus sollte ein TK-Rohr ankommen, damit weitere Leitungen nachziehbar sind bzw. die Speed-Pipes austauschbar sind. Grundsätzlich sollten beide Enden der geschnittenen Pipe aus der Straße eingeführt werden.

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yahoudi
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Re: Inhouse-Verkabelung

Beitrag von yahoudi » 29 Nov 2018 20:23

Weitere Bilder gibt es derzeit nicht. Ab der Optibox ist es eine individuelle Weiterleitung. Falls der Hauseigentümer Leerrohre liegen hat, wird dadurch weitergeführt bis an die CPE, falls nicht, wird auf Putz verlegt. Wo die CPE am Ende steht oder hängt, entscheidet jeder für sich selbst. Es kann also sein, dass die direkt daneben angebracht wird.
HeLi Net legt nur eine Speedpipe ins Haus, deshalb ist keine zweite zu sehen. Eine zweite Leitung ist aber auch dazu legbar.

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