Verlegung im Haus

  • Hallo...Guten Morgen,


    da ich leider technisch ziemlich unbedarft, aber an einem Glasfaseranschluss mit schnellem Internet interessiert bin, habe ich folgende Fragen:


    Ist es notwendig bzw. sinnvoll den Netzabschluss (NT) als nächsten Schritt nach dem Hausübergabepunkt (HÜP) nicht in den Hausanschlussraum, sondern möglichst z.B. ins Wohnzimmer zu verlegen und dort auch den Router zu installieren?


    Da dies mit der ganzen Verkabelung ziemlich aufwendig ist, würde ich den NT samt Router im Hausanschlussraum belassen und das Signal mit vorhandenem Patchfeld (Telegärtner Cat6A) per Lan-Kabel (Cat 7) auf die einzelnen Zimmer weiterleiten und dort bei Bedarf (wenn das W-Lan Signal aus dem Hausanschlussraum zu schwach ist) ein/zwei Access-Points einrichten. Geht das so?


    Oder kann ich auch das Signal aus dem NT per Lan-Kabel über das Patchfeld z.B. ins Wohnzimmer schicken, dort den Router installieren (und ein W-Lan Signal generieren) und vom Router das Signal per verlegtem Lan-Kabel zurück zum Patchfeld schicken und von dort aus auch die weiteren Räume verteilen?


    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe.

  • Das Signal zwischen NT und Router ist Ethernet, also kannst du es per Cat-Kabel vom Hauswirtschaftsraum zum Router im Wohnzimmer leiten. Von dort kannst du das LAN über ein weiteres Cat-Kabel in den Hauswirtschaftsraum leiten und dort über einen Switch auf die Anschlüsse der anderen Räume verteilen. Wichtig ist, dass WAN (NT - Router) und LAN (Router - Endgeräte) getrennt sind.

  • Okay, danke...ich glaube ich habe es verstanden.


    Da ich im Wohnzimmer eine Netzwerksteckdose mit zwei Steckplätzen habe, lasse ich auf den einen Steckplatz das Signal des NT aus dem HWR laufen, dann in den Router (W-Lan Signal generieren) und aus dem Router über den zweiten Steckplatz zurück in den HWR und dort per Switch auf das Patchfeld und dann per Lan an die anderen Netzwerksteckdosen...so richtig?


    Aber ist nicht meine Idee mit NT und Router im HWR und Verteilung des Signals über Switch und Patchfeld besser weil weniger Weg? Nachteil wäre dann doch nur das schlechtere W-Lan und die Notwendigkeit eines Access-Points oder?

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  • Das ist beides möglich und der Unterschied ist, wie du ganz richtig erkannt hast, dass die Position des Routers im Hauswirtschaftsraum/Keller für das WLAN (und evtl. DECT) nicht gut ist. Man spart sich mit dem Router im Hauswirtschaftsraum den Switch, wenn die LAN-Ports ausreichen, um die Räume zu versorgen. Dafür hat man dann weniger gute Funkverbindung zum Router bzw. benötigt einen Access Point, um das auszugleichen. Besonders wenn DECT-Telefone benutzt werden, ist eine zentrale Position des Routers in der Wohnung zu empfehlen. Die Länge der Ethernetverbindungen spielt dabei keine Rolle. Diese Strecken dürfen bis 100m lang sein und das hat keinen Einfluss auf die Übertragungsleistung.