Deutsche Glasfaser: Was machen die technisch im Haus? Glasfaser von der Straße ohne Stecker bis an die Kellerwand, oder bis in den Raum? Fritzbox ist gar keine Glasfaser-Version wie 5590 Fiber, sondern 7590 AX?

  • Hallo.

    Es soll eine "Hausbegehung" geben.

    Was genau wird bei der Begehung und später der Installation passieren?
    Ich sehe keinen Grund, warum der mehr als im Keller die Wand für das Loch sehen muss.
    Scheinbar kostet eh alles was die von dort aus machen wollen €75, und das wäre nicht erwünscht.
    Das kann Ich besser. Aktuell endet auch der Kabelanschluss auf Lochplatte im Keller, nachdem ich den mal von der Garage aus (wo Unitymedia beim Umstieg auf Kabel-Internet die Lochplatte anbrachte, und die FB lief) dort hin verlegt hatte.
    Das dicke (diese Qualität die auch draußen unter der Straße liegt) schwarze Koaxkabel ging zum Glück bis zur Mitte der Garage auf Brusthöhe, weil der Installateur Anfang der 90er wohl spendabel war...
    im Keller auf dem Lochblech ist alles inkl. dem Anschluss, und daneben die Fritzbox 6490.

    Nun sah ich, DG gibt einem eine Fritzbox 7590 AX? wenn man die Komfort-Option nimmt.
    Also kein Glasfaser-Gerät wie die 5590 Fiber?
    Kommt an die Wand ein weiteres Gerät dass Glasfaser aufnimmt, dann aber auf "DSL"-Technik bzw. Netzwerktechnik umwandelt?
    Denn dann müsste man sich auch keine Gedanken darüber machen dass man evtl. mal irgendwann die Fritzbox vom Keller z.B. ins Wohnzimmer verlegen will, und dann ein Problem mit zu kurzem Lichtwellenleiter hat.

    Denn dann hat man eh nur RJ45-Stecker, und kann einfach ein längeres LAN-Kabel einsetzen.

    Falls doch Glasfaser verwendet wird, kann man wenn alles jetzt im Keller an die Wand kommt, später mal die Lichtwellenleiter-Verbindung durch eine längere ersetzen?
    Sind da Steckverbindungen wie beim Audio-LWL-Kabel, oder geht das Kabel von der Straße bis ins Wohnzimmer zur Fritzbox, wenn man diesen Ort wählt?
    Man kann ja schlecht selbst mal eben spleißen.
    Denn dann wäre es besser, wenn die das den Lichtwellenleiter entsprechend länger gestalten, und zur Rolle gewickelt mit Kabelbindern fixieren.
    Dann kann man es später noch versetzen.


    Gibt es irgendwo Bilder wo die Technik die die Deutsche Glasfaser einsetzt installiert ist, um das alles besser zu verstehen?
    Für das verlegen eines Kabel sollen keine €75 bezahlt werden. Wie geschrieben, das kann ich besser. Auch Unterputz etc..
    Und ich muss nicht jetzt entscheiden welcher Ort der Beste ist.
    Um das Wifi zu verbessern ist aktuell eh schon ein Kabel von genau der Stelle nach oben gelegt und dort ein Ubiquiti U6Pro im Einsatz.

  • Tobias Claren

    Hat den Titel des Themas von „Deutsche Glasfaser: Was machen die Technisch im Haus? Glasfaser ohne Stecker bis an die Kellerwand, oder bis in den Raum? Fritzbox ist gar keine Fiber-Version wie 5590 Fiber, sondern 7590 AX?“ zu „Deutsche Glasfaser: Was machen die technisch im Haus? Glasfaser von der Straße ohne Stecker bis an die Kellerwand, oder bis in den Raum? Fritzbox ist gar keine Glasfaser-Version wie 5590 Fiber, sondern 7590 AX?“ geändert.
  • Ja auf der DG Seite siehst du eigentlich alles was du gefragt hast an HW


    Wenn zb oben im Wohnzimmer den Anschluss haben willst benötigst du dort den GF-TA ist wie bei isdn der NTBA


    Die 75€ muss du auch nicht zahlen, du kannst sehr wohl auch sagen, wohin was kommen soll. Gerade in-house ist denen lieber, wenn die Wege vorbereitet sind.

  • Das sagt mir nichts. Beantwortet die Fragen leider nicht.

    Z.B. wo die Glasfaser endet, ob sie am Stück ist etc..
    Ich lese auch hier von Menschen die eine Glasfaser-Fritzbox statt der DSL-Fritzbox 7590 AX die die DG auf ihrer Seite hat einsetzen.
    Also widersprüchlich.


    Also muss ich dem morgen sagen "Packen sie hier im Keller alles an die Wand wo das Loch gebohrt wird".
    Es besteht also keine Wahl des Standort...
    Und es kann dann auch später nicht mehr weiter ins Hausinnere verlegt werden.

    Die 75 Euro sind für die Installation z.B. im Wohnzimmer.

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  • Hi

    bei uns ist es auch bald soweit. Darum passt das Thema ja auch hier wohl


    Kann man nicht sagen machen sie mal den Anschluss dort hin ... und ich besorge mir eine Glasfaser Box zB AVM 5590 weil sie das als Glasfaser Vertreiber nicht hinbekommen (sehr traurig)

    .Was soll das einen Glasfaseranschluss zu bekommen und dann eine DSL Box anschließen

    Dann kann ich ja gleich bei Vodafone bleiben. Man will doch Glasfaser haben .


    Oder sehe ich da was falsch.

  • Die Glasfaser von der Straße endet in einem kleinen Kasten an der Wand, dem Hausübergabepunkt (HÜP). Wenn kein Glasfaser-Teilnehmer-Anschluss (Gf-TA) installiert wird, befinden sich an der Unterseite des HÜP Glasfaserbuchsen für LC-APC-Stecker. Mit Gf-TA wird das Kabel im HÜP gespleißt und die Buchsen befinden sich in dem separaten Gf-TA Kästchen. Der HÜP befindet sich immer an der Stelle, wo die Glasfaser ins Haus kommt. Mit dem Gf-TA kann man den Glasfaser dann an eine andere Stelle im Haus montieren lassen.


    Der HÜP bzw. der Gf-TA ist der "passive Netzabschluss". Dort wird ein Glasfaserendgerät angeschlossen. Das ist meistens der von der DG gelieferte und installierte NT (Network Termination), an den man mit normalem elektrischem Gigabit-Ethernet einen Router anschließen kann. Es ist aber auch möglich, einen Glasfaserrouter direkt am HÜP bzw. Gf-TA anzuschließen. (Zur Zeit funktionieren nur Fritzbox 5530 und 5590, wenn es sich um einen GPON-Anschluss handelt. An AON-Anschlüssen ist die Auswahl größer.)


    Mit einem eigenen Kabel kannst du sowohl die optische als auch die elektrische Schnittstelle frei im Haus verlegen. Optische Kabel sind in der Hinsicht unpraktischer, weil das Anbringen der Stecker für Laien schwierig bzw. teuer ist, so dass diese Kabel meist "konfektioniert" gekauft werden. Die bereits angebrachten Stecker machen dann das Verlegen durch Bohrungen und Kabelschutzrohre schwierig. Das Problem vermeidet man, indem man den Gf-TA direkt dort installieren lässt, wo später ein Router mit Glasfaserschnittstelle stehen soll.

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  • EDIT: Den letzten Beitrag von "alfalfa" las ich noch nicht als Ich absendete. War noch nicht vorhanden.


    Mit GF-TA wird also ein Kabel im HÜP fest verschweißt?

    Ich habe dann die Länge des Kabel zu dem Zeitpunkt unveränderlich (DIY)?


    Wenn ein GF-TA installiert wird, kann man dann trotzdem noch eine Glasfaser-Fritzbox am HÜP anschließen?


    Wenn die nur dann GF-TA und die 20m installieren, wenn man einen Ort benennt, muss man den Ort benennen,

    Und wenn die weg sind reißt man ein Loch in der Größe des GF-TA in den Boden, um das ganze Teil z.B. in den Keller zu hängen 0_o? Heftig...

    Weil HÜP und GF-TA fest verbunden, und nicht gesteckt verbunden sind?
    Oder man muss es irgendwo hin (z.B. Wohnzimmer) hängen lassen, um dann von dort wieder alle Netzwerkkabel zurück an die Kellerwand zum HÜP zu führen 0_o, weil man von dort aus verteilt.




    Nun mein Text vor der alfalfa-Anwort unverändert:


    Da steht nicht ob die Einzelteile alle trennbar sind.

    Also gibt es ein "HÜP" an der Kellerwand an dem ein LWL-Kabel angesteckt wird?
    Das andere Ende kommt in einen "GF-TA".
    Und jeder bekommt bis zu 20m beidseitig steckbares LWL für die Strecke?
    Danach kommt ein extra "Glasfaser-Modem" "NT".
    Und DANACH erst der "Router" in Form einer Fritzbox?

    Also wird statt einer "Fiber"-Fritzbox dieser "NT" und dann im Komfort-Paket eine DSL-Fritzbox wie eine 7590 AX eingesetzt?
    Warum nicht gleich eine 5590?
    Kostengründe im Falle derer, die keine Komfort-Option wählen?

    Das "NT" gibt aber noch kein fertig nutzbares Netzwerk-Signal mit Internet aus?

    Da steht:
    "Bei einem kundeneigenen Router steht es dem Kunden frei, anstelle des NT ein kompatibles kundeneigenes Modem zu verwenden. Die technische Umsetzung ist mit Deutsche Glasfaser abzustimmen."
    Dann wundert mich aber, dass DG nicht ein Eine Fiber-Fritzbox statt NT und Router einsetzt.
    Liefern die wirklich eine DSL-Fritzbox um die hinter dem NT einfach nur als "Switch" zu nutzen 0_o?

    Als Switch der auch noch VoIP anbietet.
    Aber das Internet wäre auch schon am NT nutzbar?

    Wenn die nicht die zusätzlichen Telefonnummern mit der Fritzbox bündeln würden, könnte man auch eine eigene beliebige FB (sogar eine Kabel-FB) oder Fiber-FB nutzen.
    Klar, kann man trotzdem, macht dann aber wenig Sinn.

    Wenn man eine AX-FB bekommt, könnte man auch kein besseres WLAN bekommen, wenn man eine andere FB (DSL, Kabel oder Fiber) einsetzt... AX ist ja Wifi 6, aktueller geht es nicht (hat die 7590 AX 4x4 und 160Mhz Bandbreite?).

    Wenn man also sagt "setz alles an die Kellerwand" bekommt man kein 20m Kabel (dass man dann dort z.B. zu einer Schlaufe rollt)? Mürde das die Datenrate verringern gegenüber 0,5m oder 1m (was das Kürzeste ist), und dann z.B. Cat.6?
    Setzen die fertige Kabel unterschiedlicher Länge mit Steckern an den Enden ein, und wollen auch deshalb glatte Rohre mit mindestens 10mm Durchmesser?

    Ich kann als Alibi irgendwo ein Loch in 20m Entfernung bohren 0_o.

    Darf ich die Technik dort selbst aufbauen?
    Selbst das Kabel vom HÜP zum GF-TA durch das Loch schieben?
    Das scheinen ja nur zwei Geräte zu sein, keine Lochplatte etc. im Wohnraum.

    Und reichen Federn an der Decke?
    Darin habe Ich auch andere Kabel wie Netzwerkkabel, Sat-Kabel etc..
    Und wenn Ich es selbst durchziehen kann, kann ich auch das 32er-Flexrohr nutzen.

    Die wollen ja keine Rippen, weil das das Einziehen blockiert.
    Das Problem hat man aber auch mit RJ45-Steckern.
    Dafür umwickelt man das Ende rund mit Klebeband etc..
    Praktisch wäre ja grundsätzlich eine blinde Steckbuchse für RJ45 oder diese Glasfaser-Stecker ohne Kontakte die auf der anderen Seite völlig rund ist.
    Für Sat-Koax nehme ich Transport-Gummi-Endkappen (ziemlich sinnlose Sache) von einer neuen Rolle.
    Damit geht es schnell und einfach durch.

  • In diesem Kommentar ist der Gf-TA inkl. Kabel zu sehen, mit dem die Verbindung zum HÜP hergestellt wird:


    Der Vorteil gegenüber einem konfektionierten Kabel ist, dass man keinen Stecker durch den Kabelweg ziehen muss. Dafür muss das Ende allerdings im HÜP fest verbunden werden. Wenn dir das nicht in den Kram passt, kannst du den Gf-TA direkt neben dem HÜP installieren lassen und ein Glasfaserkabel deiner Wahl zum Glasfaserrouter verlegen. Der eigentliche Anschluss ist dann halt im Keller. Früher wurde kein Gf-TA installiert und die Verbindung vom HÜP zum NT war ein mehr oder weniger langes Patchkabel, je nach Wunsch, wo der NT installiert werden sollte. Solche Kabel sind billig zu bekommen, z.B. bei fs.com: https://www.fs.com/de/products/74349.html (in der Variante für den Anschluss einer Fritzbox 5530 oder 5590)


    Glasfaserpatchkabel sind empfindlich und dürfen keinesfalls geknickt werden. Auch nennenswerte Zugbelastungen müssen vermieden werden. Die Länge des Glasfaserkabels ist praktisch egal und hat keinen Einfluss auf die Übertragungsleistung. Auch die Gigabit-Ethernet-Verbindung zwischen NT und Router darf bis 100m lang sein, ohne dass das einen Einfluss auf die Performance des Anschlusses hat (korrekte Ausführung vorausgesetzt).


    Der NT ist ein "Modem", kein Router. Die Fritzbox 7590 wird über den WAN-Port am NT angeschlossen und bekommt dort Adressen per DHCP und DHCPv6, die sie dann wie üblich als Router für die Geräte im LAN und WLAN nutzbar macht. Die Fritzbox wird nicht nur als Switch eingesetzt. Das Internet ist auch direkt am NT nutzbar, aber wenn der DHCP-Server mehr als ein Gerät am NT sieht (also nicht nur den Router oder nur einen Computer), dann funktioniert der Anschluss nicht. Wenn das Endgerät getauscht wird (anderer Router, Computer statt Router oder umgekehrt), dann kann eine Pause von einer Stunde notwendig sein, bevor das neue Gerät eine IP Adresse bekommt. Wirklich normal nutzbar ist der Anschluss deshalb nur mit einem Router, mit dem alle anderen Geräte verbunden werden.

  • Es ging früher auch ganz ohne "GF-TA", weil man direkt einen Glasfaserrouter eingesetzt hat?

    Der GF-TA ist nur eine zweite passive LWL-"Steckdose".


    Einen Glasfaserrouter wird es ja scheinbar nicht geben.


    Nur zwischen GF-TA und NT ist ein LWL-Patch-Kabel (?).

    Das soll allerdings kurz sein?


    Also wäre der GF-TA neben dem HÜP ein Nachteil für die Datenrate, weil der LWL vom GF-TA zum NT möglichst kurz sein soll?


    Zitat:

    Zitat

    Glasfaserpatchkabel sind empfindlich und dürfen keinesfalls geknickt werden.

    Auch nennenswerte Zugbelastungen müssen vermieden werden.

    Die Länge des Glasfaserkabels ist praktisch egal und hat keinen Einfluss auf die Übertragungsleistung.


    Wenn das aber die einzige Stelle ist wo es auf die Länge ankommt, wie kann es dann nicht darauf ankommen?

    Und was ist "kurz"? Gibt es eine Länge unter der es praktisch keine Unterschiede bei der Wahl der Länge gibt?

    Hier das Haus:

    https://tobias-claren.lima-city.de/Diverses/Unser%20Flachdach-Bungalow%20Typ%20F115.pdf


    In Raum 5 unten rechts in der Ecke wäre der HÜP.

    Vom HÜP bis zur oberen Wand in 4 (Keller) bzw. 1 (Wonzimmer darüber) wären es inkl. Boden und 30cm hoch unter 9m.

    Bis zur Mitte der Wohnzimmer-Wand in "1" plus 30cm über dem Boden wären es rund 12m.



    Oder einfach GF-TA UND NT direkt neben dem HÜP im Keller, und dann ein Cat.6-Kabel zur Fritzbox?


    Gibt es da einen Nachteil gegenüber der Standard-Lösung mit GF-TA und NT im Wohnbereich?

    Ich sehe jetzt keinerlei Vorteil mit GF-TA und NT im Wohnbereich, wenn man das Zeug auch im Keller verstecken kann.

    Die Fritzbox nicht im Heizkeller zu montieren wäre auch nur wegen dem internen Wifi-6 eine Option.

    Praktisch wäre es das Wifi wäre ein abnehmbares Modul der Fritzbox...




    Zitat

    "Der NT ist ein "Modem", kein Router. Die Fritzbox 7590 wird über den WAN-Port am NT angeschlossen und bekommt dort Adressen per DHCP und DHCPv6, die sie dann wie üblich als Router für die Geräte im LAN und WLAN nutzbar macht. Die Fritzbox wird nicht nur als Switch eingesetzt. Das Internet ist auch direkt am NT nutzbar,

    aber wenn der DHCP-Server mehr als ein Gerät am NT sieht (also nicht nur den Router oder nur einen Computer), dann funktioniert der Anschluss nicht."


    Der NT funktioniert also nicht mehr, wenn zwei Geräte daran hängen (?).

    Egal was man für einen Switch einsetzt (?).


    Also muss man in jedem Fall das Heimnetzwerk an der Fritzbox anschließen, wenn man mehr als 4 LAN-Ports nutzen will.

    Weil man den Switch nicht direkt am NT betreiben kann, und die Fritzbox nicht nur als ein Gerät von mehreren anschließen kann.

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  • Hi und guten Morgen,


    ich würde mich mal anders an das Thema ran tasten :)

    Also mein Anschluss ist schon ein paar Jahre alt daher ist mein Aufbau so:
    Kabel kommt durch ein Multifunktionsschacht ins Haus.

    Geht dann in den HÜP

    Vor dort mit ca. 30cm Fiberkabel in den NT

    Vom NT mit einem CAT5 Kabel an den WAN Port meiner FritzBox 7590

    Vor dort gehts an ein Switch für den Rest des Netzwerkes


    Würde ich die Verteilung heute anders bauen? Nein!


    Warum?

    Es liegt an der erreichbaren Datenraten und dem damit verbundenen Aufwand. Das bedeutet ich habe heute eine 400/200er Leitung. Damit ist es vollkommen unnötig mit Glas näher an meine Endgeräte heranzurücken. Selbst mit dem Maximum einer 1000er Leitung der DG wäre ich mit meiner CAT5/CAT6/CAT7 Verkabelung auf der sicheren Seite.


    Was wäre wenn?

    Falls die DG mal höhere und bezahlbare Datenraten z.B. 2500/5000/10000 anbieten würde und ich in einen solchen Tarif wechseln würde dann wäre ich immer noch mit meiner CAT7-Hausverkabelung auf der sicheren Seite. Somit müsste das Glas immer noch nicht näher an meine Endgeräte heran.

    Falls es dann nochmal schneller wird...müsste ich das ganze Haus auseinander reißen und schauen wie ich bessere Kupferkabel oder was auch immer näher an die Endgerät bringen kann.

    Ich denke die beiden beschriebenen Varianten dauern mindestens noch 15 Jahre wenn nicht noch länger :)

    Ach ja meine Endgeräte müssten das dann auch erstmal alle oder teilweise Unterstützen. (Bis jetzt ist 2,5Gbit noch nicht mal ansatzweise in Consumer-Endgeräten angekommen.)


    Zu deiner Frage warum man bei DG keine Fritz!Box 55xx bekommt sondern nur 7590xx würde ich folgendes sagen:

    1. sind beide Boxen relativ neu und die Angebote der DG werden bestimmt auf einige Jahre geschnürt.

    2. Müssen die Boxen für das DG-Netz konfiguriert werden. Das scheint einen erheblichen Aufwand bei DG zu machen. Gibt hier im Forum einen unendlichen langen Eintrag wo Mitglieder versuchen die "ganz" neue 5590 ans laufen zu bringen.


    Zur letzten Frage warum kann man an den NT keinen Switch hängen bzw. wieso funktioniert das nicht mehr sobald mehr als ein Gerät dran hängt.

    Ich denke das liegt in der Logik der Vernetzung. Das Gerät bekommt vom DHCP-Server der DG eine IP-Adresse diese ist eindeutig. Wenn jetzt zwei Gerät dran hängen dann bekommen beide diese Adresse. Somit können die Datenpakete nicht mehr zugeordnet werden. Ein Switch ist dann der Stelle nicht klug genug um die Verteilung zu übernehmen. Da bedarf es Routingfunktionalitäten. Hier sorgt der Router dafür das öffentliche Netz der DG von dem privaten Netz zu trennen und die Datenpakete dazwischen zu verteilen. (Am langen Ende kann man das genauer mit den Layern des OSI-Modells erklären aber das ist zu lange her...als das ich mich erinnern könnte)


    LG

    Isch83

  • von außen zum HÜP: Glasfaser, max. 3m, fest installiert, die Längenbeschränkung hat keine technischen Gründe


    vom HÜP zum Gf-TA: Glasfaser, max. 20m, fest installiert, die Längenbeschränkung hat keine technischen Gründe


    vom Gf-TA zum NT: Glasfaser, gesteckt, im selben Raum, die Längenbeschränkung hat keine technischen Gründe


    vom NT zum Router: Cat5e oder höher, gesteckt, max. 100m, die Länge ist durch den Ethernet-Standard beschränkt


    vom Router zu den Endgeräten: Cat5e oder höher bzw. Funk, gesteckt, Länge durch Ethernet und WLAN-Standards beschränkt


    HÜP, Gf-TA und NT werden fest installiert. Der NT ist leicht versetzbar, HÜP und Gf-TA nicht.


    Zu den Längenbeschränkungen: Alle Glasfaserstrecken im Haus verlängern die Glasfaser, die in der Straße liegt. Ob die Verbindung zum PoP x km + 10m ist oder x km + 100m, ist egal. Die elektrischen Ethernetverbindungen dürfen bis 100m lang sein. Bis zu der Länge ist die Verbindung gleich gut und schnell, wenn sie korrekt ausgeführt ist.


    Der NT ist ein "Modem". Am Modem kann man den Internetzugang nutzen (wie bei DSL auch, wenn das Endgerät die nötigen Protokolle spricht), aber weil nur ein Gerät am Anschluss Adressen zugeteilt bekommt, braucht man einen Router, wenn man mehrere Geräte nutzen will: HÜP---Gf-TA---NT---Router oder HÜP---Gf-TA---Glasfaserrouter.

  • 30cm, das war mein Szenario wo alles mit Glasfaser im Keller bleibt.


    Es heute nicht anders zu machen, scheint aber keine technischen Gründe zu haben.

    Hier werden es 1000/500.

    Zumindest das erste Jahr, wo alle Datenraten €25/Monat kosten.

    Danach wohl 400/200 (aktuell 400/20 bei UM/Vodafone, dass nur nicht auf mehr erhöht wurde, weil sonst noch mal 24 Monate drauf kämen).

    Und nach dem Jahr kann man dann wieder kündigen, und wenn andere die Leitung nutzen zu denen wechseln.


    Ich hatte vergessen die zentrale Frage fett zu markieren.

    Habe das nun nachgeholt.




    Ach ja, das "öffentliche Netz".


    Was wäre wohl wenn die Verschlüsselung nicht mehr sicher wäre...

    Man könnte die Daten der Nachbarn ansehen.

    Über Satellit war das damals ganz offen.

    Auf ich glaube Badr mit der TV-Karte.

    Da kamen Fotos etc. unverschlüsselt für alle empfangbar an, wenn man eine spezielle Software für die TV-Karte eingesetzt hat.



    Ich habe immer noch nicht verstanden welchen Vorteil es haben soll GF-TA und NT im Wohnbereich installieren zu lassen.

    Auch wenn man die Technik wirklich im Wohnbereich braucht (Geräte dort anschließen, WLAN...), hat es doch keinerlei Vorteil wenn dort auch GF-TA und NT sind?!?

    Und ich bin flexibler später selbst das LAN-Kabel (statt Glasfaser) beliebig im Haus umzuverlegen.


    Warum stellen die eigentlich vertikale Plastik-Platten mit roten und weißen Streifen die ganze Straße runter auf den Gehsteig, wenn nur "Hausbegehung" ist?

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  • Hi,


    also ich sehe keinen Vorteil darin mit den GF-TA ins Wohnzimmer zu legen.
    Bei mir sind HÜP und NT direkt nebeneinander im Hauswirtschaftsraum an der Wand.


    Ich denke das ist eigentlich fürs Mehrfamilien Haus gedacht. Dort kommt im Keller der HÜP an und in den Wohnungen der GF-TA als passiver Netzabschluss. Danach wäre dann ein NT oder z.B. eine Glasfaser Fritz!Box dran.


    Die Frage mit dem öffentlichen Netz verstehe ich nicht. Das ist doch ein Problem das Du heute auch schon hast. Sobald die Daten deinen Router verlassen haben sind sie im Netz eines anderen (Telekom, VF, DG oder wer auch immer) wenn dann Daten unverschlüsselt durch das Netz gehen kann man diese mit einfachsten Mitteln mitlesen.

    Ich vermute Du fragst das weil man bei GPON sich mit mehreren Kunden einen Port teilt???

  • Es kommt immer sehr auf die lokalen Gegebenheiten an, wo es Sinn macht, die Komponenten zu montieren. Wenn man mindestens CAT 5e Ethernet im ganzen Haus hat, die zentral im Keller zusammenlaufen, dann ist es vermutlich sinnvoll, alles bis zum ONT und ggf. auch den Router dort zu installieren.


    Wenn das aber nicht der Fall ist, und man den Router gern zentral positionieren möchte für eine gute WLAN und DECT Abdeckung, dann kann es plötzlich sehr viele Gründe für einen GF-TA im Wohnzimmer oder im Büro geben.


    Eigentlich lassen die Installationsbeschreibungen der DG diesbezüglich auch keine Fragen offen. Von daher verstehe ich diesen latent aggressiven Unterton auch nicht so wirklich, der uns in diesem Thread im Grunde vom ersten Satz an begleitet. Generell ist es empfehlenswert, die Dokumentation des Anbieters erst zu lesen und ggf. dann gezielt Rückfragen zu stellen, anstatt irgendwelches oberflächlich aufgeschnapptes Halbwissen herzunehmen, und den ganzen Prozess infrage zu stellen.

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