Kopplung NT über freie LAN Dose zum Router im 1. Stock - machbar?

  • Hi, hatte heute Hausbegehung für das Deutsche Glasfaser. Mein Prolem ist, dass das Glasfaser im Wohnzimmer im EG ankommt. Hir werden auch HÜP, GF-TA und NT hinterm Fernsehrack montiert. Habe hinter dem Fernsehrack 2 LAN-Dosen, die über ein doppel CAT7 Kabel, über einen Patchfeld und Switch mit dem Router im 1. Stock verbunden ist. Die eine LAN-Dose ist für den Fernseher, die zweite ist frei. Jetzt möchte der Techniker vom NT über die freie LAN-Dose zum Router im 1. Stock. Ans Cat7 Kabel muss ein RJ45 Connector, der direkt am neuen Router hängt. Funktioniert das? Welche Probleme seht Ihr? Im Anhang das ganze nochmals grafisch ...

    Vielen Dank

  • Willkommen im Forum!


    Probleme bei NEU sehe ich keine.


    Anmerkung: Nie, nie, nie zwischen (O)NT und Router einen Switch schalten! Es sei denn Du und der Switch seid der VLAN Konfiguration mächtig und könnt sicherstellen, das der NT lediglich die eine MAC-Adresse des Routers an dem gegenüberliegenden Kabelende sieht. Also wäre ALT schon ein Fehler.


    Hilf mir mal auf die Sprünge: was ist ein RJ45 Connector? Doch sicher kein Stecker an einem Verlegekabel.

  • Es gibt Stecker mit LSA-Technik, die speziell für Verlegekabel mit starren Leitern geeignet sind. Mit den sonst üblichen Krimpsteckern ist es eine Bastelei, die funktionieren kann aber nicht muss. Besser ist, wenn man Verlegekabel auf Netzwerkdosen auflegt. Die zum Installieren angenehmste Variante sind Keystone-Module.


    Sinn der Sache ist, dass Verlegekabel nicht ständig bewegt werden sollten, damit die starren Leiter nicht brechen. Das ist besonders bei billigem CCA-Verlegekabel ein echtes Risiko. Als bewegliche Kabel sind Patchkabel mit Litzen besser geeignet.


    Du brauchst aber eigentlich an der festen Verkabelung nichts zu ändern: Das zweite Kabel aus der Dose hinter dem Fernseher kann weiterhin auf dem Patchpanel terminieren. Dazu, dass man die Verbindungen leicht ändern kann, ist das Patchpanel nämlich da. Du gehst dann einfach mit dem Patchkabel nicht von dem Anschluss zum Switch sondern zum WAN-Port des Routers, und das ist alles, was du ändern musst.


    Und herzlichen Glückwunsch, dass du nicht an den Leitungen gespart hast. Das macht es dir jetzt viel leichter.

  • Da war alfalfa schneller. Es stimmt alles was geschrieben wurde.


    Du kannst ja eine Aufputzdose an der Stelle setzen, an der das Kabel aus der Wand kommt. Mit Keystonemodulen ist der Anschluss auch nicht so die Fummelei. Hier im Forum findest Du an mehreren Stellen Links zu geeigneten Modulen.

  • d.h. das Verlegekabel kann am Patchpanel bleiben und wird nicht mit einem Patchkabel zum Switch, sondern direkt auf den Router. Das bedeutet nur umstecken :)


    Ja, ohne diese LAN-Anschlüsse im EG (Wohnzimmer) und Router im OG (Arbeitszimmer) wäre der Glasfaseranschluß eine größere bauliche Veränderung

  • So ist das richtig, ja.


    Edit: Sinnvoll wäre noch, die Buchsen für die WAN-Verbindung an der Netzwerkdose und am Patchpanel zu kennzeichnen, damit das auch dann noch funktioniert, wenn mal jemand alle Kabel ausgesteckt hat.