Wir bekommen Glasfaser :)

  • Du hast den AGB bei Vertragsabschluss zugestimmt, die eine berufliche Nutzung explizit in einem Privatkundentarif ausschließen, deshalb.

    Das ist übrigens kein Alleinstellungsmerkmal von DG, sondern andere Provider haben auch dieses Ausschlusskriterium.

    Allerdings, wo kein Kläger - da auch kein Richter.


    Ich glaube aber nicht, dass diese Klausel den Angestellten im Home Office im Blick hat, denn dann wären Millionen Kunden illegal unterwegs. Hier geht es imho darum zu verhindern, dass über solche Privatanschlüsse gewerbliche Angebote geschaffen werden.

  • Die gesellschaftlichen Begrifflichkeiten wie Home Office finden sich nicht als Grundlagen in der aktuellen Rechtsprechung wieder. Würde das mit Heimarbeit übersetzt werden, dann wäre die Tätigkeit ein Verstoß gegen die Provider AGBs. Die Ausstattung des Heimarbeitsplatzes ist normiert und entspricht den rechtlichen Grundlagen, denen auch der Arbeitgeber bei einer Tätigkeit in von ihm gestellten Räumlichkeiten nachkommen muss. Auch die Ausstattung entsprechend den aktuellen Arbeitsplatzverordnungen gehört dazu. Das ist sehr teuer und die wenigsten Arbeitnehmer übernehmen die Kosten hierfür.

    Viel gängiger ist jedoch das sog. "mobile Arbeiten", das ist einigermaßen geregelt, enthält keine teuren Arbeitschutzrichtlinien, stellte den Arbeitnehmer zu Hause aber auch in eine rechtlich schwächere Position. Erst seit knapp einem Jahr zählt der Beinbruch auf einem Toilettengang im Home Office als Arbeitsunfall, vorher war das ein "Privatvergnügen". Das "mobile Arbeiten" halte ich sehr gut mit den Provider AGBs vereinbar, da es im Grundsatz her nur eine temporäre Tätigkeit zu Hause darstellt.

  • Ja, ich habe "Home Office" mit mobilem Arbeiten gleichgesetzt, auch wenn die Rechtsnorm hier klare Unterschiede setzt. Selbst unsere Politiker (welche die Gesetze machen) verwenden den Begriff "Home Office", meinen aber in 99% der Fälle "Mobiles Arbeiten".

  • Ich habe im engen Verwandtenkreis vor einigen Jahren eine entsprechende Erfahrung gemacht. Glücklicherweise ein anerkannter Arbeitsunfall an dem Heimarbeitstag. Schwerer Trümmerbruch im Fuß beim Holen von Akten. Berufsgenossenschaft ist eingesprungen, Reha-Maßnahmen, Behindertenausweis und zusätzliche Rente. Wäre das im "Home Office" geschehen, sähe das ganz anders aus.

  • Richtig, habe hier auch einen dedizierten O2 LTE Tarif der mich nur was kostet wenn ich ein Paket buche. Bzw. halt einmalig 50€ Anschlussgebühr. Was zu verschmerzen war. Mit der fritzbox 6890 erreiche ich damit ca 50/20mbit was als Reserve reicht wenn mal einer der Bauern hier zu tief pflügt...Wäre hier überhaupt DSL verfügbar hätte ich das auch in Erwägung gezogen, aber keine Change.

    Kann Freenet Funk auch nur empfehlen. Ich verwende das, um die Zeit bis zum DG-Anschluss zu überbrücken. Erreiche damit 100/20 bei nem Ping von 30-40ms. Falls o2 beim Threadersteller gut verfügbar ist, wäre das mE auch etwas zum Überbricken. Testen kann man das ja sehr gut, weil ja keine Mindestvertragslaufzeit.