Deutsche Glasfaser Verbindungsgeschwindigkeit

  • Hallo zusammen,


    ich habe jetzt seit dem 15.09.2021 den aktiven Anschluss von der Deutschen Glasfaser und mir ist aufgefallen, dass die 1000 mbit´s nicht erreichen werden im Download.

    Der Upload ist mit 512 mbit´s in Ordnung aber der Download erreicht nur 670 mbit´s.


    Wer hat von euch die max Leistung von der 1000 mbit Leitung?


    Gruß

    hahesc

  • Wer hat von euch die max Leistung von der 1000 mbit Leitung?

    Ich habe die und bei mir kommt die auch immer an.


    Bist du sicher, dass deine Hardware auch in der Lage ist diese Leistung abzurufen?





    Welche Hardware ist im Einsatz?

    Wo machst du den Speedtest?

    Wie fürhst du den Speedtest durch? Per LAN oder WLAN?

  • Ja, ich bin mir da sicher, da ich vorher von UM eine 1000 mbit Leitung hatte und die ist auch angekommen.

    Habe CAT 7 vom Router bis zum Server mit RJ45 in einenen Switch wo von da alles verteilt wird im Haus.


    Alle Kabel sind in CAT 7 verlegt worden.

  • Wenn er in der Lage war beim Kabel-Internet einen Speedtest durchzuführen der das volle Gigabit zeigte, dann wird er das nicht plötzlich falsch machen.


    Mach den offiziellen Weg. Breitbandmessung, Beschwerde einreichen. Ist halt ein shared medium. Wenn's nur am überlasteten Port liegt müssen sie dich halt auf einen neuen Port schalten.

  • Ich würde immer mehrere Speedtests von verschiedenen Anbietern durchführen, dann mehrere Geräte testen (vorwiegend mit LAN). Meine vereinbarte Verbindungsgeschwindigkeit kommt im Normallfall an. Ist im Router die richtige Geschwindigkeit angegeben? Ich hab es schon öfter gesehen, dass bei Anschlüssen eine falsche Verbindungsgeschwindigkeit eingetragen wird und dementsprechend weniger Leistung verfügbar ist.

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  • Bei solchen Ansichten wäre ich immer sehr vorsichtig, da man nicht weiß, wie die Messungen zustand kamen und wie viele unterschiedliche Stichproben es gibt. Wenn ich sehe, wie viele allein aus meinem Bekanntenkreis die "Breitbandmessung" missbrauchen, um ihr WLAN zu testen, dann wundere ich mich über gar keinen Messwert mehr.


    Deshalb sind die Fragen nach der Durchführung des Speedtests mehr als berechtigt. In mehr als der Hälfte aller Fälle, in denen ich mit Speedproblemen konfrontiert wurde, lag es am Ende nicht am Provider bzw. der Internetanbindung.

  • Fehlbedienung dürfte sich statistisch bei einer ausreichenden Zahl Menschen in etwa gleich auf alle Kohorten (Kunde von Provider X) verteilen. Es gibt in Foren oft die Tendenz bzgl ftth Providern eher "Fehlertoleranz" zu zeigen. Die Philie für Glas und Phobie gegenüber Kupfer darf aber nicht zu einem bias führen. DG ist einfach low cost und ein Anlagevehikel von hedge funds, Glas hin oder her. Es ist keinesfalls ein Provider von dem man viel erwarten kann, sondern eher die Kategorie wenn alles läuft ist es okay aber sobald man ein Problem hat wird es anstrengend und man wird eher abgewimmelt als alles andere.

    Damit kann man sich entweder abfinden und zB in einen kleineren Tarif wechseln, so dass man halt auch weniger bezahlen muss oder man muss den harten Weg der Beschwerden und Prüfungen gehen, mit viel Zeitaufwand und Frust und ungewissem Ausgang.

    Ich würde mich einfach damit abfinden, dass es kein besonders guter Internet SERVICE Provider ist, Glasfaserausbau hin oder her!, und im Zuge der Reklamation auf eine Rückstufung in einen billigeren Tarif drängen und es dann so hinnehmen.

  • Es gibt in Foren oft die Tendenz bzgl ftth Providern eher "Fehlertoleranz" zu zeigen. Die Philie für Glas und Phobie gegenüber Kupfer darf aber nicht zu einem bias führen. DG ist einfach low cost und ein Anlagevehikel von hedge funds, Glas hin oder her. Es ist keinesfalls ein Provider von dem man viel erwarten kann, sondern eher die Kategorie wenn alles läuft ist es okay aber sobald man ein Problem hat wird es anstrengend und man wird eher abgewimmelt als alles andere.

    Genau diese Phobie liest man aber in Foren auch über Gebühr oft, und sie ist noch abwegiger, als die Aversion gegen Kupfer, da sie nicht mal eine technische Rechtfertigung gibt.


    Aber gerade das bestätigt meine Aussage: Es kommt auf die Durchführung des Speedtests an. Und solange es dazu keine belastbaren Aussagen gibt, ist es hanebüchen, eine Schlussfolgerung ziehen zu wollen.

  • Natürlich zieht man das Testergebnis in Zweifel, solange es nicht belastbar ist. Würde man das nicht tun, wäre die Ursache im Internetzugang ja bereits akzeptiert und jede weitere Diskussion würde sich erübrigen. Aber aus den beschriebenen Erfahrungen - die sich in Foren wie diesen nun mal viel zu oft finden - hat es sich bewährt, die Messergebnisse zu hinterfragen.

  • Fehlbedienung dürfte sich statistisch bei einer ausreichenden Zahl Menschen in etwa gleich auf alle Kohorten (Kunde von Provider X) verteilen.

    Für Fehlbedienung an sich kann man dem vielleicht noch zustimmen. Für Abweichungen vom Tarif durch Fehlbedienung wird das Ergebnis aber sicher zu Ungunsten der schnelleren Tarife verzerrt. Die Bandbreiten, die von Glasfaserkunden bemängelt werden, sind an den meisten anderen Anschlüssen schließlich gar nicht erreichbar. Die Geschwindigkeit eines VDSL50 Anschlusses wird nicht wesentlich durch normal funktionierendes WLAN und Powerline ausgebremst.


    Praktisch wird es oberhalb von 94 Mbit/s und dann nochmal ab ca. 500 Mbit/s schwierig, ein zuverlässiges Speedtestergebnis zu bekommen. 94 Mbit/s ist eine Grenze, weil AVM Ports teilweise vorkonfiguriert auf Fast-Ethernet begrenzt (Eco-Modus), und weil Router, Access Points, Powerline-Modems und Endgeräte teilweise nur Fast-Ethernet Ports haben. Fast-Ethernet ist auch die Rückfallgeschwindigkeit, wenn die Verkabelung nicht in Ordnung ist (fehlende Paare, falsche Paarigkeit, ungeeignetes Kabel, etc.). 94 Mbit/s ist die Nettoübertragungsrate von Fast Ethernet. Ab dem halben Gigabit machen oft Powerline und auch schnelles WLAN schlapp. Außerdem ist dann die CPU-Last von noch gar nicht so alten Routern eine Engstelle. Die wurden zwar schon lange mit Gigabit-Schnittstellen für LAN und WAN verkauft, aber auf der anderen Seite des Routers ist erst seit wenigen Jahren mehr als 100 Mbit/s verfügbar. Selbst von Endgeräten kann man nicht unbesehen erwarten, dass sie das Gigabit auch dann schaffen, wenn es verschlüsselt übertragen wird.


    Es sind also nicht nur häufige Fehlbedienungen, wie Messungen über WLAN oder Powerline, die an schnellen Anschlüssen zu einer erhöhten Zahl an Falschmessungen führen, sondern oft wird auch die unzureichende Ausstattung im LAN gemessen, obwohl die Messung an sich korrekt durchgeführt wird. Diese Engstellen würden an langsameren Anschlüssen einfach keine Rolle spielen.


    Das heißt nicht, dass man Glasfaseranschluss-Providern irgendwas durchgehen lassen sollte. Die Deutsche Glasfaser verspricht ihre Tarifbandbreiten zu 100%. Der Gigabittarif ist mit 90% im Download die einzige Ausnahme davon, was nachvollziehbare technische Gründe hat. Die Übertragungsgeschwindigkeit darf und sollte man also erwarten. Die Fehlersuche fängt man trotzdem in dem Bereich an, den man selbst kontrolliert.

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